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Skischulen in Vorarlberg kämpfen: In niedrig gelegenen Skigebieten ist kein Schnee in Sicht

Skischulen kämpfen: Kein Schnee in Sicht
Skischulen kämpfen: Kein Schnee in Sicht ©VN
Vorarlberger Skischulen stehen zum Teil vor großen Herausforderungen: Der Mangel an Schnee zwingt sie, ihre Skikurse in alternative Gebiete zu verlegen. Dies hat weitreichende Auswirkungen auf den Betrieb und die Teilnahme der Kursteilnehmer.

Die Semesterferien in Vorarlberg bringen normalerweise einen regen Betrieb für die lokalen Skischulen. Besonders betroffen von den aktuellen Herausforderungen ist die Skischule Schwarzenberg. Die üblichen Schneeverhältnisse am Bödele in Dornbirn, die jährlich circa 100 Kinder anziehen, sind in diesem Jahr nicht gegeben. Laut Daniel Paluselli, dem Leiter der Skischule Schwarzenberg, hat sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler halbiert wie er gegenüber dem ORF sagt. Der Mangel an Schnee zwingt die Skischule, ihre Aktivitäten in andere Gebiete zu verlagern.

Erster Skitag am Bödele
Erster Skitag am Bödele ©VN

Schetteregg als Ausweichmöglichkeit mit Einschränkungen

Die Skischule Bödele hat die Skikurse in das Gebiet Schetteregg verlegt. Nun stehen Eltern und Skischulen vor neuen logistischen Herausforderungen. Der weitere Anfahrtsweg nach Schetteregg führt dazu, dass viele Eltern ihre Kinder nicht mehr zu den Skikursen anmelden. Daniel Paluselli berichtet dem ORF, dass rund die Hälfte der Kinder von den Kursen zurücktreten, sobald diese in Schetteregg stattfinden.

Die Skischule Schetteregg, die ihren Betrieb vor einigen Jahren eingestellt hatte, wird jetzt von der Skischule Bödele übernommen. Aufgrund der auch dort geringeren Schneemengen findet eine Anpassung des Unterrichtskonzepts statt: Statt großer Gruppen stehen verstärkt kleinere, privatere Skikurse auf dem Programm, bei denen in kompakteren Gruppen über einige Tage hinweg unterrichtet wird. Diese Umstellung ermöglicht es den Skischulen, trotz der veränderten Bedingungen qualitativ hochwertigen Skiunterricht zu bieten.

Papa Günter mit Marlon und Mayleen erster Skitag am Bödele
Papa Günter mit Marlon und Mayleen erster Skitag am Bödele ©VN

Anpassung und Kooperation der Skischulen

Selbst in Schetteregg macht sich der Schneemangel bemerkbar, was die Skischulen vor weitere Herausforderungen stellt. Als Ausweichmöglichkeit dient das Gebiet Mellau Damüls, das sich auf 1.423 Metern Höhe befindet und über ausreichend Schnee verfügt. Die Koordination und Kooperation unter den Skischulen wird hierbei als essenziell angesehen, wie Helfried Bischof, der Leiter der Skischule Damüls, im ORF-Gespräch hervorhebt. Insbesondere während der Hochsaison ist die Unterstützung durch Lehrkräfte anderer Skischulen von großer Bedeutung.

(VOL.AT)

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