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Skierzeuger erwarten ein Umsatzminus von 20 bis 30 Prozent

Salzburg - Heimische Skierzeuger rechnen heuer mit einem deutlichen Umsatzminus. Der Handel verkauft derzeit Ski, auf denen er im Vorjahr sitzengeblieben ist. Die Lager müssen erst einmal leer werden.

Obwohl die Skipisten schon seit Wochen zum Skifahren einladen, profitiert die Skiindustrie nicht viel davon, so der ORF. Profiteur des winterlichen Frühstarts sei nämlich der heimische Handel, denn dieser verkaufe viele Skimodelle aus dem Vorjahr – und das preisreduziert. Zuerst werden die Lager leer geräumt, dann erst neue Ski beim Produzenten bestellt – ein Umstand, der Blizzard-Geschäftsführer Karl Hofstätter zu schaffen macht: „Das Umsatzminus bewegt sich, denke ich, bei allen Skiherstellern zwischen 30 und 50 Prozent. Das ist sehr viel.“

Bei Blizzard in Mittersill (Pinzgau) produzieren momentan 220 Mitarbeiter rund 220.000 Paar Ski. Geplant wären für diesen Winter wesentlich mehr Modelle gewesen. Durch die starken Umsatzeinbußen wurde auch bereits eine überlegte Personalaufstockung verworfen. „Im Moment kann man nicht davon sprechen, dass wir Leute aufnehmen“, so Hofstätter.

Ähnlich sieht auch die Situation beim Branchenriesen Atomic in Altenmarkt (Pongau) aus, denn auch dort kämpft man mit einem deutlichen Minus bei Alpinskiern. „Wir werden ca. um gute 20 Prozent weniger Alpinskier verkaufen. Wir sind aber international gut aufgestellt und haben neue Vertriebsfirmen in wichtigen Märkten und sehen das Ganze doch noch positiv,“ sagte der neue Geschäftsführer von Atomic, Wolfgang Mayrhofer im ORF. Bei Atomic versucht man, die Einbrüche bei Alpinskiern mit guten Verkäufen bei Bindungen und Skischuhen etwas wettzumachen, auch bei Langlaufskiern verspürt Atomic Aufwind.

Salzburgs Skiproduzenten hoffen jetzt auf einen hervorragenden Winter. Zum einen, um über Nachorder aus dem Handel noch ein paar aktuelle Ski zu verkaufen. Und zum anderen, um fürs nächste Jahr wieder volle Auftragsbücher zu bekommen.

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