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Skidata setzt Expansionskurs fort

Salzburg - Das auf Zutritts- und Ticketsysteme für Parkhäuser, Stadien, Messen, Vergnügungsparks und Skigebiete spezialisierte Salzburger Unternehmen SkiData konnte 2007 erneut kräftig wachsen.

“Wir hatten das beste Jahr in der mehr als 30-jährigen Firmengeschichte”, sagte Vorstandsvorsitzender Charles Egli am Mittwoch bei einem Pressegespräch am Firmensitz in Grödig bei Salzburg. “SkiData ist weltweit gewachsen”, berichtete der Manager.

Gelungen ist der Einstieg am indischen Markt, wo die Flughäfen Bangalore und Hyderabad mit Parksystemen ausgestattet werden. In den USA konnte man ebenso wie in Japan das Vertriebsnetz ausbauen. Die wichtigsten Wachstumsmärkte für die Tochtergesellschaft der Schweizer Kudelski-Gruppe sind neben den USA und Asien auch die baltischen Staaten, Russland, Indien und Südafrika.

Detaillierte Umsatz- und Gewinnzahlen nannte Egli nicht. Der Gesamtumsatz der Kudelski-Gruppe mit Digital-TV-Lösungen und Zutrittssystemen (Nagra Public Access) betrug 2007 563,5 Mio. Euro (2006: 422,6 Mio. Euro). Im Bereich Nagra Public Access erzielte der Konzern im vergangenen Jahr 136,5 Mio. Euro Umsatz – ein Plus von 15,8 Prozent gegenüber 2006 (117,9 Mio. Euro). Ski Data hat in diesem Bereich einen Anteil am Konzernumsatz von rund 95 Prozent. Das EBIT kletterte um 46,3 Prozent auf 15,7 Mio. Euro. Der Großteil des Geschäfts wird nach wie vor in Europa (113,5 Mio. Euro) erzielt.

SkiData beschäftigt derzeit weltweit 568 Mitarbeiter, 293 davon in der Zentrale in Grödig. Die Beschäftigtenzahl werde bis Ende des Jahres auf 600 klettern, rechnet Egli. Es sei schwierig, in Salzburg qualifizierte Software-Ingenieure zu finden, klagte der Vorstandsvorsitzende. In Klagenfurt habe man in unmittelbarer Universitäts-Nähe einen Forschungsstandort mit derzeit 15 Mitarbeitern aufgebaut.

Während bei den Zugangssystemen für Skigebiete in Europa weitgehend ein gesättigter Markt besteht, gebe es in den USA noch viel Potenzial, sagte Vorstandsmitglied Urs Grimm. So kämen von den 600 Skigebieten in den USA etwa 150 für die Zutrittssysteme von SkiData in Frage. “Derzeit gibt es nur etwa zehn Gebiete, die überhaupt irgendwo ein Drehkreuz haben”, beschrieb Grimm diesen Hoffnungsmarkt. Auch in Japan, Korea und am Kaukasus gebe es im Bereich der Zutrittskontrollen für Liftanlagen viel Potenzial für SkiData.

Rund 13 Prozent des Umsatzes von SkiData fließen in den Bereich Forschung und Entwicklung. Neben Design spiele vor allem die Bedienerfreundlichkeit bei Innovationen eine große Rolle, sagte Finanzvorstand Michael Hofer. Für das laufende Jahr strebt das Unternehmen Wachstum und die weitere Expansion in Märkte außerhalb Europas an, kündigte Egli an.

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