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Ski alpin: Der Weltcup-Auftakt in Sölden!

Eva-Maria Brem beim letztjährigen Weltcup-Finale.
Eva-Maria Brem beim letztjährigen Weltcup-Finale. ©APA
Weltcuptitelverteidigerin Lara Gut hat wie 2013 den Auftaktriesentorlauf der Skisaison in Sölden gewonnen.
Weltcup-Auftakt live
Damen-Riesentorlauf in Sölden

Gesamtweltcupsiegerin Lara Gut hat einen makellosen Start in den neuen Skiwinter hingelegt. Die Schweizerin gewann bei Traumverhältnissen den Weltcup-Auftakt-Riesentorlauf in Sölden mit 1,44 Sekunden Vorsprung auf Mikaela Shiffrin aus den USA, die ihre größte Herausforderin um die große Kugel ist. Als beste Österreicherin überraschte und überzeugte Stephanie Brunner als Vierte (2,28).

Überragender erste Durchgang von Gut

Den Grundstein für ihren 19. Weltcupsieg, den vierten im Riesentorlauf und zweiten in Sölden nach 2013, legte die 25-jährige Gut bereits im ersten Durchgang mit einer famosen Fahrt auf der steilen, aber griffigen Piste auf dem Rettenbach-Gletscher. “In Sölden ist es oft so, im ersten Gas geben und im zweiten den Schaden in Grenzen halten. Das war im zweiten mehr ein Kampf als wirklich Skifahren”, erklärte Gut, die sich in den vergangenen Tagen selbst sehr unter Druck gesetzt hatte.

360-Grad-Foto: APA/Hans Klaus Techt

“Ich war sehr angespannt. Aber Marcel und mein Team haben mir dann gesagt, es geht ums Skifahren, du musst nur Skifahren, dann passt es”, erzählte sie von einem Gespräch mit Hirscher am Freitag. Der Salzburger hat als fünffacher Gesamtweltcupsieger viel Erfahrung, wie mit dieser Situation umzugehen ist.

Enttäuschung für Brem

Als Siegerin von 2014 und Zweite 2015 landete Shiffrin zum dritten Mal in Folge auf dem Sölden-Podest. “Ein starker Saisonstart ist wichtig. Ich bin gut gefahren, aber Lara war sehr stark heute, sie hat das Niveau noch höher gehoben”, meinte der mit großer Ambition auf den Gesamtweltcup in die Saison gestartete US-Jungstar.

Ihren dritten Halbzeitrang verteidigte Marta Bassino (1,93), die 20-jährige Italienerin kam erstmals auf das Weltcup-Podest. Enttäuschend verlief die Winter-Ouvertüre indes für die Verteidigerin im Disziplin-Weltcup, Eva-Maria Brem wurde nur 26. (5,14).

Brem im Ziel “ratlos”

Bereits zur Halbzeit hatte die Tirolerin als Elfte 3,11 Sekunden Rückstand aufgerissen. “Das ist viel, ich muss mir das anschauen und ein Konzept für den zweiten finden. Ich glaube, ich habe mich treiben lassen von den feinen Verhältnissen, ich habe es ein bisschen zu viel genossen”, sagte Brem, für die in der Pause Videostudium anstand (“Lernen von den Besten!”). Statt nach vor, wurde sie aber weit nach hinten durchgereicht.

“Es ist mir nicht gelungen, etwas zu ändern. Ich bin ratlos. Das ist sicher eine Momentaufnahme, aber eine, die für mich nicht positiv ausfällt”, sagte die schwer enttäuschte 28-Jährige, die im Sommer ihre Schuhmarke gewechselt hat und im zweiten Lauf einen anderen Ski gewählt hatte. “Jetzt schon analysieren, ist ein bisserl zu schnell geschossen”, meinte sie.

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360-Grad-Foto: APA/Hans Klaus Techt

Bestes Ergebnis für Brunner

Den Vorschusslorbeeren mehr als gerecht wurde Stephanie Brunner. Die 22-Jährige toppte als Vierte ihr bestes Weltcup-Ergebnis aus dem Vorjahr, wo sie Fünfte in Flachau und Achte in Jasna war. “Cooles Rennen, geile Piste, geile Kulisse. Cool, dass ich im Rennen zeigen konnte, was ich im Training draufhabe. Aber ich habe es gepackt und freue mich umso mehr”, jubelte die Tirolerin, die in der Saisonvorbereitung aus dem Team herausgestochen hatte.

Michaela Kirchgasser ist nach ihrer Knie-Arthroskopie noch nicht ganz fit, fühlte sich aber bereit für Sölden und kam auf den siebenten Rang. “Für mich war klar, wenn ich am Start stehe, dann gebe ich hundert Prozent”, sagte die 31-Jährige, die ihr bestes Resultat in Sölden einfuhr. Zu Gut meinte sie. “Eine ist immer dabei in Sölden, die ein bisserl durchdrehen muss.”

Veith, Vonn und Rebensburg fehlten

In Abwesenheit der noch nicht fitten Salzburgerin Anna Veith und Viktoria Rebensburg (GER), sowie von Lindsey Vonn (USA) präsentierte sich das junge ÖSV-Team stark, viele Punkte gab es für Rosina Schneeberger (12.) und Ricarda Haaser (13.), die jeweils ihr bestes Weltcupergebnis erreichten, sowie Katharina Truppe (14). Nina Ortlieb als 37. und Stephanie Resch als 50. verpassten hingegen die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Elisabeth Kappaurer und Carmen Thalmann schieden im ersten Lauf aus.

Am Sonntag findet in Sölden der Herren-Riesentorlauf statt.

(APA)

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