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Ski Alpin: Bei Sturz von Matthias Mayer wirkten laut Airbag-Hersteller bis zu 13G

Mayer kam bei der Abfahrt in Gröden zu Sturz
Mayer kam bei der Abfahrt in Gröden zu Sturz
In der Diskussion um die Sinnhaftigkeit von Airbag-Schutzwesten im alpinen Skisport hat der italienische Hersteller Dainese kurz vor Weihnachten Daten zum folgenschweren Sturz von Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer vergangene Woche in Gröden präsentiert. Demnach habe sich der Unfall bei 109 km/h ereignet und es entstanden Fliehkräfte von bis zu 13G.
Schwerer Sturz von Mayer

Mayer musste nach dem Bruch zweier Brustwirbeln operiert werden. Die Saison ist für den 25-jährigen Kärntner vorzeitig beendet. Hersteller Dainese zitierte unter anderen den behandelnden Arzt Michael Gabl vom Innsbrucker Sanatorium Kettenbrücke. Laut diesem dürfte der in diesem Jahr erstmals verwendete Airbag “ziemlich wahrscheinlich weitere Brustverletzungen verhindert” haben.

Kritik am Airbag für Skifahrer

Unmittelbar nach Mayers Sturz war auch Kritik am neuen “D-air”-System laut geworden. Riesentorlauf-Olympiasieger Ted Ligety etwa kritisierte, dass Rennläufer als Versuchskaninchen für das unausgereifte System herhalten müssten. Der Einsatz der Technik ist nicht vorgeschrieben. Der Österreichische Ski-Verband (ÖSV) hält nach einem Expertenmeeting zuletzt in Innsbruck aber daran fest.

ÖSV-Vertreter trafen sich diese Woche mit Technikern von Dainese und Medizinern der Universität Innsbruck, um den Mayer-Unfall noch einmal zu analysieren. Die Untersuchung habe ergeben, dass der “D-air” richtig funktioniert habe, erklärte der frühere FIS-Renndirektor Günter Hujara, der mittlerweile als Technikexperte des Weltverbandes fungiert.

Laut Hujara können keine Teile der Schutzweste, auch nicht der integrierte Rückenprotektor, “derartige Verletzungen verursachen”. Der Internationale Skiverband (FIS) werde die Entwicklungen in diesem Bereich daher auch in Zukunft unterstützen, “um die Sicherheit der Athleten zu verbessern”. (red/APA)

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