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Skate- und Freizeitpark bereit zum Start

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Auf 1250 Quadratmeter Fläche entstand Skatebereich für 600.000 Euro.

BREGENZ. (fst) „Was lange währt, wird endlich gut“, weiß der Volksmund so treffend zu formulieren. In diesem Falle muss er besonders gut gelungen sein, der neue Skater- und Freizeitpark am Gelände der „Alten Remise“ – dort wo einst die Lokomotiven der ÖBB „übernachteten“. Denn seit die Remise abgebrannt ist, wird über die Nachnutzung diskutiert. Auch die Errichtung eines Jugendzentrums an dieser Stelle stand bereits im Raum.

Eröffnung am Samstag

Im Februar dieses Jahres wurde es ernst und mit den Abbrucharbeiten der in die Jahre gekommenen Halfpipe begonnen, um einem modernen Skater- und Freizeitpark Platz zu machen. Übermorgen, Samstag, 14. Juni, ist es so weit, dass dieser neue Freizeitpark der Bregenzer Jugend übergeben werden kann. Auf der 1250 Quadratmeter großen Fläche entstand ein großer Skatebereich mit verschiedensten Rampen und Hügeln, die im Ortbetonverfahren hergestellt wurden. Diese zusammenhängende, glatte Oberfläche hat eine geringere Schallentwicklung und ist auch gegen mechanische Einflüsse widerstandsfähiger.

Klettern, Turnen, Workout

Daran schließt ein Par­kourbereich für Aktivitäten wie Turnen, Klettern oder Streetworkout an. Außerdem gibt es unterschiedliche begrünte Aufenthaltszonen und Freiräume für weitere Bewegungsformen sowie einen Fahrradabstellplatz. Die Gesamtkosten dürften bei knapp 600.000 Euro liegen.

„Remisen-Fest“

Das „Remisen-Fest“ beginnt um 11 Uhr – die offizielle Eröffnung ist für 17 Uhr geplant. Die Highlights sind eine offene Skate-Session und ein Parkour-Jam mit Preisgeld. Ebenfalls auf dem Programm stehen Slackline-, Street Workout-, Parkour/Freerunning- und Skateboard Demos, und schließlich, nach 19 Uhr, die Siegerehrung. Für Stimmung sorgen DJ Brickfinga, DJ Set Ke Fire & Tom Dynamite, Live-Musik steht von von „D.A.R.I.O.“ und „The Bloodeegles“ auf dem Programm.

Die offizielle Eröffnung erfolgt durch Bürgermeister Markus Linhart und dem Bregenzer Jugendstadtrat Klaus Kübler. Eingeleitet wird sie um 17 Uhr von Jugendlichen, die die Moderation übernehmen werden. „Das städtische Einzugsgebiet des neuen Skater- und Freizeitparks ist groß. Von den dort lebenden rund 6000 Bewohnern sind gut ein Zehntel Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 20 Jahren. Für sie müssen wir, wie schon in der Vergangenheit, auch in Zukunft kindgerechte und jugendkonforme Möglichkeiten der Freizeitgestaltung schaffen“, so Linhart.

Für den Jugendstadtrat ist der Freizeitpark aber erst das Fundament für eine zukunftsorientierte Jugendarbeit, „nach wie vor ungelöst ist die Zukunft der Jugendzentrums „Between“. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es vom derzeitigen Standort in der Bahnhofstraße abgesiedelt werden muss. Pläne für ein Jugendzentrum im Bereich des Skaterplatzes gibt es – es wird Zeit, sich endlich über die Zukunft eines Jugendhauses und den Aufgaben, die es zu erfüllen hat, ernsthafte Gedanken zu machen“, mahnt Klaus Kübler.

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