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Skandal & Provokation der Sonderklasse

Feldkirch – Als "Skandal und Provokation der Sonderklasse" kritisiert ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker den „Arbeitslosen“-Bezug von Ex-Minister Grasser.

Es müsse endlich Schluss sein mit solchen Privilegien. Auch Minister sollten, wenn sie arbeitslos werden, wie alle normalen ArbeiterInnen und Angestellten behandelt werden, fordert Loacker.

Die könnten von solchen „Arbeitslosenzahlungen“ nur träumen. Grasser könne laut dem Bezügegesetz bis zu einem halben Jahr 75 Prozent seiner Ministergage von etwa 15.800 Euro monatlich beziehen. Für Loacker eine Provokation für alle Arbeitslose, zu mal der ehemalige „Sunnyboy“ der abgewählten Regierung diese Luxus-Arbeitlose auch noch auf Auslandsreisen konsumieren könne. Niemand vergönnt dem Herrn Ex-Minister Grasser seine Aus-Zeit, aber niemals auf Kosten der Steuerzahler.

Für Norbert Loacker ist das gerade auch angesichts der ständigen Forderungen zur Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose „absolut unverständlich“. Es müsse endlich Schluss sein mit den Politiker-Privilegien. Diese sollten auch im Falle von Arbeitslosigkeit wie alle anderen ASVG-Versicherten behandelt werden, fordert Loacker. Bundeskanzler und Vizekanzler hätten hier Handlungsbedarf.

(Quelle: Norbert Loacker,Presseaussendung des ÖGB Vorarlberg)

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