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Skandal in Züricher Pflegeheim: Demenzkranke nackt gefilmt

Zürich (CH) - Im Pflegeheim Entlisberg der Stadt Zürich haben drei Pflegerinnen offenbar aus Jux Handyvideos von nackten Pflegebedürftigen gedreht.

Laut Südkurier hat die Kantonspolizei Zürich am Dienstag vier Mitarbeiter des Pflegezentrums Entlisberg in Zürich vorläufig festgenommen und mittlerweile wieder freigelassen. Drei der Pflegerinnen sollen verbotene Videoaufnahmen von betagten nackten Bewohnerinnen gemacht haben. Gegen eine weitere Pflegerin und einen Pfleger wird wegen Diebstahls und Körperverletzung ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Zürich mit. Die mutmaßlichen Opfer sind alle in der Demenz-Abteilung des größten Züricher Pflegeheims untergebracht.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung gegen die fünf Mitarbeiter des Pflegezentrums eingereicht, der inzwischen stattgegeben wurde. Als Motiv für die Handyaufnahmen nennt Staatsanwaltschaft Alexander Knaus laut Tagesanzeiger “Jux und gegenseitige Belustigung”. Hinweise, dass sie die Aufnahmen ins Internet gestellt haben, gebe es nicht. Im Zusammenhang mit den verbotenen Aufnahmen sind teilweise Geständnisse abgelegt worden

Laut blick.ch wurden die Handy-Filme von den Verdächtigen mit Kommentaren wie diesen “untermalt”: “So, herzlich willkommen an der Paradiesstraße. Im Hotel, im 5-Sterne-Hotel. So sehen unsere Gäste aus. Wie sie Tag für Tag … Dass sie ihren A … versch …hi, hi, hi. Schauen Sie da. Und ihre Einlagen … sind noch schlimmer. Und das ist Madame Anna.” In diesem Moment schwenkt die Kamera voll auf das Gesicht der wehrlos am Boden liegenden nackten 89-jährigen Frau. “Anna, sag mal etwas.”

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