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Situation nach Mure stabil

Nach der Mure in Tschagguns, die am Samstagabend abgegangen ist, hat sich die Lage am Sonntag wieder einigermaßen stabilisiert.

Konzentiert kontrollieren Georg Sandrell und Maik Essig von der Feuerwehr Latschau die Ablauf-Gräben auf Verstopfungen. Zwar hat sich die Lage nach dem Murenabgang Samstagabend in der Latschauer Parzelle Landschisott stabilisiert, Entwarnung gibt es aber noch nicht.

Am Sonntag gegen 17 Uhr fand neuerlich eine Begehung statt. Geologe Reinhold Gerstner und DI Wolfgang Schilcher von der Wildbachverbauung stellten dabei fest, dass sich das labile Geschiebe gefestigt hat. Dennoch kann es zu Veränderungen kommen. „Wir werden den Hang weiterhin rund um die Uhr beobachten“, erklärt Bgm. Herbert Bitschnau.

Der Alarm ging in der Feuerwehrleitzentrale genau um 18.46 Uhr ein. „Eine große Mure kommt über die Piste auf die Häuser der Familien Sinko und Ganahl zu“, melden zwei Männer die gerade mit ihren Pistenraupen unterwegs waren. „Gott sei Dank“, so Feuerwehrkommandant Dietmar Bitschnau, „so konnte sofort ein Schutzwall aus Schnee errichtet werden.“

Ausgelöst wurde die Mure durch das Schmelzwasser. „Die Oberflächenwasser haben den Boden durchsetzt und vor sich hergeschoben“, weiß Bitschnau. Bauliche Maßnahmen, die zukünftig die Häuser vor Murenabgängen schützen sollen, werden in den nächsten Tagen besprochen.

Bereits im Mai 1970 ging an derselben Stelle eine Mure ab mit wesentlich größerem Ausmaß. Sie kam unmittelbar vor den Häusern zum Stehen.

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