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Situation der Frauen verbessern

Bregenz - Frauenministerin Doris Bures (S) hat am Donnerstag betont, dass es alle Kräfte zu bündeln gelte, um die Lebenssituation der Frauen in Österreich zu verbessern.

„Wo es Diskriminierung gibt, wollen wir gemeinsam Verbesserungen umsetzen“, sagte Bures anlässlich der heurigen Frauenreferentinnenkonferenz in Bregenz. Als ihre wesentlichsten Ziele nannte Bures die Bekämpfung von Armut sowie Gewalt in der Familie und das Setzen arbeitsmarktpolitischer Impulse für Frauen.

Armut sei auch in Österreich weiblich, erklärte Bures. Frau zu sein bedeute einen Risikofaktor, in die Armut abzugleiten. Als eine gesetzte Maßnahme gegen die Armut von Frauen führte die Ministerin die Anhebung der Mindestpensionen an. Bei der Beschäftigungssicherung spiele die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine wesentliche Rolle, so Bures. „Das erfordert auch ein gutes Netz an Betreuungseinrichtungen“, stellte die Frauenministerin fest. Gegenüber Gewalt in der Familie dürfe es nur „Null Toleranz“ geben.

Ein gemeinsamer Antrag aus Oberösterreich und Salzburg forderte eine transparente Darstellung der Frauenfördermittel des Bundes für die Frauenservicestellen. Ebenfalls gelte es, einen Überblick über die qualitative und quantitative Mittelverteilung der Länder zu erhalten, so Oberösterreichs Landesrätin Silvia Stöger (S). Bures unterstützte dieses Anliegen. Es müsse klar sein, wofür man die Gelder einsetze und dass man sie gut verwende.

Aus Vorarlberger Sicht bildeten die Punkte Pensionssplitting, steuerliche Absetzbarkeit von Betreuungshilfen sowie Gesundheitsförderung bei Essstörungen die wichtigsten Themen. Dem Vorarlberger Ansinnen zufolge sollen die Erfahrungen eines verpflichtenden Pensionssplittings, wie es zum Beispiel in der Schweiz praktiziert wird, auf Vor- und Nachteile überprüft werden, wie Landesrätin Greti Schmid (V) als Gastgeberin der Frauenreferentinnenkonferenz erklärte.

Während sich Tirols Ländesrätin Elisabeth Zanon (V) für Maßnahmen für Frauen mit Migrationshintergrund stark machte, betraf ein wesentliches Anliegen von Burgenlands Frauenreferentin Verena Dunst (S) die Unterhaltssicherung von Kindern.

Die Frauenreferentinnenkonferenz findet ein Mal pro Jahr statt, 2008 wird Kärnten das Gastgeberland sein. Beschlüsse können nur einstimmig gefasst werden.

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