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Sinti und Roma ziehen durch Vorarlberg

Die 50-köpfige Gruppe hat mit ihren 20 Wohnwagen derzeit ihr Lager in Götzis aufgeschlagen.
Die 50-köpfige Gruppe hat mit ihren 20 Wohnwagen derzeit ihr Lager in Götzis aufgeschlagen. ©Raphael Voller
Götzis, Rankweil – Seit etwa einer Woche kampieren etwa 50 Sinti und Roma mit ihren 20 Wohnwagen auf dem Parkplatz beim Mösle-Stadion. Die Gemeinde hat mobile WC-Anlagen aufgestellt, laut Bgm. Werner Huber müssen sie den Platz allerdings bis spätestens Sonntag wieder verlassen.
Sinti und Roma in Götzis
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Interview: Bgm. Werner Huber
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Die Sinti und Roma sind die wohl letzten „Nomaden Europas“. Vergangene Woche kampierte die Gruppe noch in Rankweil, von dort aus zogen sie nach Götzis weiter. Das Image des fahrenden Volkes ist nicht immer das Beste, doch in Rankweil kam es laut Bürgermeister Martin Summer zu keinen Vorkommnissen. „Es gab keine Probleme und keine Beschwerden. Es wurde im Voraus eine Kaution für Müllsäcke und die sofort aufgestellten mobilen WC-Anlagen verlangt. Es sind also keine Kosten für die Gemeinde entstanden.“  Bürgermeister Martin Summer führt weiter aus: „Die Roma-Gruppe kennt Vorarlberg schon von einem Aufenthalt in Rankweil im letzten Herbst.“

Verunreinigungen vor dem BORG Götzis

Doch nicht überall sorgt ihr Erscheinen für positive Reaktionen. Aussagen von Anrainern in Götzis zufolge kam es zu Verschmutzungen, da erst nach ein paar Tagen von der Gemeinde mobile WC’s aufgestellt wurden. So soll sogar der Eingangsbereich des BORG Götzis und der Grasstreifen vor der Tennishalle als Toilette gedient haben. Für den Götzner Bürgermeister Werner Huber steht daher fest: „Die Leute müssen dafür die Kosten tragen.“

„Haben nichts mit dem Einbruch zu tun“

Das es in der Nähe des Roma-Lagers zu einem Einbruch gekommen ist, mutmaßten verschiedene Anrainer schon einen Zusammenhang mit dem Auftreten der 70-köpfigen Gruppe. „Es ist belegt, dass diese Leute nichts mit dem Einbruch zu tun haben“, stellt Bgm. Werner Huber auf VOL.at-Anfrage klar.

Kampieren ist verboten

Da das Kampieren auf Gemeindeparkplätzen natürlich verboten ist, will Bgm. Huber das Land Vorarlberg entsprechend einbinden: „Wir werden zusammen mit dem Land nach einer Regelung suchen, denn es sind auch andere Gemeinden betroffen.“ Laut Bgm. Werner Huber wird das Kampieren der Sinti und Roma noch bis Sonntag geduldet. Dann muss die Gruppe weiterziehen.

SID: „Keine Schwierigkeiten bekannt“

Für Sicherheits-Landesrat Erich Schwärzler hingegen ist klar, dass die Gruppe “mit den jeweiligen Grundeigentümer sprechen und eine Erlaubnis einholen muss.” Keine Probleme verzeichnete laut Sicherheitsdirektor Hans-Peter Ludescher auch die Exekutive: „Es ist üblich, dass sie unterwegs sind. Mir sind keine Schwierigkeiten bekannt.“ Das kann auch die Polizeiinspektion Götzis auf VOL.at-Anfrage bestätigen: „Zu uns waren sie freundlich.“

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