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Silvester: 24 Rettungs- und Feuerwehreinsätze in Vorarlberg

Die Bilanz der Silvesternacht: 13 Verletzungen und jede Menge Sachbeschädigung.
Die Bilanz der Silvesternacht: 13 Verletzungen und jede Menge Sachbeschädigung. ©VOL.AT
Insgesamt 24 Einsätze hat die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Vorarlberg (RFL) in der Silvesternacht registriert. Neben zahlreichen Sachbeschädigungen wurde 13 Mal die Rettung gerufen.

Zwei Personen erlitten schwere Brandverletzungen im Gesicht und an den Händen durch unsachgemäßes Hantieren mit Feuerwerkskörpern. Insgesamt 13 Mal wurden die Rettung am Silvesterabend und in der Nacht gerufen, berichtete Dietmar Pfanner, RFL- Einsatzleiter. In allen Fällen handelte es sich um Verletzungen durch Feuerwerkskörper.

Ein 41-jähriger Mann aus Bregenz wollte in Schwarzenberg eine Feuerwerksbatterie mit einem Feuerzeug direkt anzünden. Der erste Schuss löste sich ohne zeitliche Verzögerung und traf den Mann mitten im Gesicht. Der 41-Jährige erlitt eine stark blutende Gesichtsverletzung und musste von der Rettung ins Krankenhaus Dornbirn gebracht werden.

Schwere Verbrennungen im Gesicht und an den Händen zog sich ein 14-jähriger Bursche aus Bludenz zu. Auf einer Wiese neben seinem Elternhaus entzündete er Pulver, das er aus einer Böllerpackung entnommen hatte. Es entwickelte sich eine etwa einen Meter hohe Stichflamme. Der 14-jährige wurde von der Rettung in das LKH Feldkirch gebracht.

Bei den elf Feuerwehreinsätzen handelte sich durchwegs um kleinere Brände im Freien. Sie forderten keine Verletzten. In Lauterach mussten vier Wohnhäuser evakuiert werden: Eine Hecke hatte begonnen zu brennen nach dem ein Feuerwerkskörper ein Gasleck einzündet hatte.

Bregenz: Vandalismus in der Silvesternacht

Zu zwei Vorfällen in der Silvesternacht bittet die Polizei Bregenz etwaige Zeugen, sich zu melden. Im ersten Fall beschädigten Unbekannte eine Mülltonne am Molo, indem sie Feuerwerkskörper hinein warfen. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro. Die Höhe des Schadens ergibt sich aus der Art der kaputten Mülltonne: Bei diesem speziellen, solarbetriebenen Modell wird der Müll im Inneren zusammengepresst.

Ebenfalls in der Silvesternacht wurde ein Briefkasten der Post am Leutbühelplatz zur Zielscheibe von unbekannten “Feuerwerkern”. Auch hier wurden die Feuerwerkskörper im Inneren gezündet, die eingeworfenen Briefe dadurch zum Teil beschädigt. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bregenz unter der Nummer +43 (0) 59 133 8120 entgegen.

Briefkästen in Hörbranz und Lochau gesprengt

Am frühen Dienstagmorgen zwischen 5 und 6 Uhr früh fuhren Unbekannte mit dem Pkw durch Hörbranz und Lochau und warfen Feuerwerkskörper in Briefkästen im Bereich Heribrandstraße, Diezlingerstraße, Römerstraße, Am Giggelstein, Lindauer Straße, Straußenweg und Hochstegstraße. Dadurch wurden die Briefkästen erheblich beschädigt. Mehrere Opfer gaben an, dass sie zuerst eine Explosion und dann ein schnell wegfahrendes Fahrzeug gehört hätten.

Auch in Lochau, Ruggburgstraße wurden in der Zeit zwischen 07.30 – 07.40 Uhr “Riesen-China-Böller” in Briefkästen und den Eingangsbereich eines Wohnhauses geworfen. In einem Fall wurde ein weißer PKW beobachtet, als er in Richtung Hörbranz davon fuhr. Bei den Sachbeschädigungen in Hörbranz wurden Knallkörper von Feuerwerksraketen an den Tatorten aufgefunden, in Lochau dagegen handelte es sich um China-Böller. Sachdienliche Hinweise an die Polizeinspektion Hörbranz (Tel. +43 (0) 59 133 8128) oder Polizeiinspektion Lochau (Tel. +43 (0) 59 133 8133).

Boot in Lauterach versenkt

PI Lauterach
PI Lauterach ©PI Lauterach

Bereits am Freitagabend gegen 20:00 Uhr drangen unbekannte Täter in ein abgesperrtes Gelände am Jannersee in Lauterach ein. Sie platzierten eine Sprengladung unbekannter Art in einem an Land abgestellten Kleinsegelboot, ließen dieses zu Wasser und zündeten. Das Kleinsegelboot wurde dadurch komplett zerstört und versank im See. Die Polizei Lauterach (Tel. +43 (0) 59 133 8132) bittet allfällige Zeugen sich zu melden. (red)

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