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Silvester 2009: Wie gefährlich sind Raketen?

Schwarzach - Silvester steht vor der Tür und die Feuerwerksartikel haben Hochkonjunktur im Ländle. Überall werden die bunten Knaller angeboten. Wie gefährlich die stimmungsgeladenen Neujahrsgrüße sein können haben zahlreiche Unfälle in den letzten Jahren gezeigt. | Sicherheitsbericht

Viele Vorarlberger wollen das neue Jahr gebührend, mit einem wunderschönen Feuerwerk begrüßen. Speziell Kinder und Jugendliche sind immer wieder Opfer von „Böllern” und „Babyraketen” geworden. VOL Live hat sich bei einem Verkäufer von Feuerwerksartikeln umgehört und in Erfahrung gebracht, was es für die Kleinsten gibt und worauf die Eltern zu achten haben.

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Babyraketen sind zu gefährlich!

Mathias Keck von der Firma Messerle in Mäder ist Spezialist für Feuerwerke. Sein Sortiment lässt keine Wünsche offen, und mit Tipps und Tricks steht der sympathische Verkäufer gern zur Seite: „Kinder und Jugendliche sollten alle Feuerwerkskörper nur zusammen mit den Eltern verwenden.”

Die früher sehr gefragten Babyraketen gibt es ihm am Stand gar nicht mehr: „Die waren einfach zu gefährlich! Manch einer hat sich ja einen Spaß daraus gemacht und damit auf andere gezielt”. Für Kinder und Jugendliche werden spezielle Sets angeboten, immer mit dem Hinweis versehen, die Kinder nicht alleine damit hantieren zu lassen.

„Besonders gefragt sind in diesem Jahr die so genannten Batterien. Damit können bis zu 100 Schuss auf einmal abgefeuert werden. Dazu gibt es auch spezielle Abschussvorrichtungen, mit denen man aus sicherer Entfernung die Zündung einleiten kann”, erzählt Keck stolz von seinen Verkaufsschlagern. Als weitere Sicherheitstipps nennt Keck: „Nur Qualitätsprodukte vom autorisierten Händler kaufen – niemals illegale Ware aus dem Ausland benutzen. Blindgänger nicht wieder entzünden und als Abschussvorrichtung keine leere Sektflasche benutzen. Die kann nämlich umkippen und so zur großen Gefahr werden. Fast alle Verkäufer von Pyrotechnik bieten inzwischen auch Abschussvorrichtungen an”, so der Verkäufer abschließend.

 

 

 

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