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Sieg über USA im Fed-Cup

Österreichs Fed-Cup-Damen haben Rekordsieger USA (17 Titel) zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren aus dem Bewerb geworfen und stehen zum dritten Mal nach 1990 und 2002 unter den besten vier Nationen der Welt.

Nach einem glatten 6:3,6:2-Erfolg von Barbara Schett gegen Chanda Rubin rang Barbara Schwartz am Sonntag im Bergisel-Stadion in Innsbruck Lisa Raymond nach einem fast dreistündigen Krimi mit 7:6,4:6,10:8 nieder. Das ÖTV-Team stellte damit im Weltgruppen-Viertelfinale gegen Rekordchampion USA die uneinholbare 3:1-Führung her. Die möglichen Gegner im Halbfinale sind Frankreich, Russland und der Sieger aus Spanien gegen Belgien.

„Ich habe mich einfach durchgekämpft. Ich wollte den Punkt unbedingt holen”, meinte Barbara Schwartz nach ausgelassenen Jubelszenen mit ihren Teamkolleginnen. Schwartz hatte nach 2:56 Stunden ihren ersten Matchball genützt, diesem war ein dramatisches Match vorangegangen. Nach dem Tiebreak in Satz eins und dem Satzausgleich durch Raymond spitzte sich alles auf den dritten Satz zu, in dem Schwartz mit 0:2 in Rückstand geriet. Die Niederösterreicherin musste sich sogar wegen Krämpfen in beiden Beinen behandeln lassen. Schwartz glich auf 2:2 aus, musste dann zwei Mal zum 4:5 und zum 6:7 ihren Aufschlag abgeben, schaffte aber immer wieder das Rebreak. Das entscheidende Break gelang Schwartz schließlich zum 10:8.

Zuvor hatte Barbara Schett das Duell der beiden Nummern eins der Nationen bei diesem Länderkampf für sich entschieden. Schett, aktuell nur 89. im WTA-Ranking, feierte nach dem 6:2,6:4-Erfolg am Samstag gegen Raymond am Sonntag einen noch glatteren Sieg über Chanda Rubin. Nach nur 76 Minuten gewann Schett im neunten Duell mit der Weltranglisten-24. zum fünften Mal und zwar überraschend deutlich mit 6:3,6:2. „Ich habe mich wieder von Anfang an recht gut gefühlt”, sagte Schett, die beim ersten Auftritt für Österreich in ihrer Heimatstadt mit besonderer Motivation auf den Platz gegangen war.

Schett zum Aufstieg ins Halbfinale: „Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Leute wissen, was es bedeutet, dass Österreich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren unter den besten vier Nationen steht. Für mich ist es sicher ein Karriere-Highlight.” Kapitän Alfred Tesar lobte seine Mannschaft. „Schett hat den Grundstein zum Sieg gelegt und Schwartz wieder ihren legendären Fed-Cup-Kampfgeist ausgepackt. Der Star ist das Team.”

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