Sieg – und Altachs Woche ist perfekt

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Im dritten Spiel binnen einer Woche hofft cashpoint SCR Altach heute ab 20.30 Uhr im Heimspiel gegen WAC/St. Andrä auf den dritten Sieg.
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Es wäre der perfekte Abschluss der ersten Rückrundenwoche. Nach zwei 1:0-Siegen soll es heute auch gegen Liganeuling WAC/St. Andrä mit einem Dreier klappen. Die Belastungen der letzten Tage sollten laut Trainer Adi Hütter nicht das Problem sein. Zumal er mit Philipp Netzer und Daniel Schöpf zwei Spieler in den Kader zurückerhält. Für den Coach bedeutet die „Qual der Wahl“, für die Spieler heißt es, sich im Training aufzudrängen.

Weiter ohne Cabrera und Tomi

Die Hände gebunden sind dem Fußballlehrer nur in Sachen Legionäre. Denn vom spanischen Trio Tomi/Cabrera/Ortega ist nur der Goldtorschütze vom Vienna-Match fit. Torjäger Tomi trainiert inzwischen zwar mit der Mannschaft, braucht aber noch Zeit – und vor allem Spiele. Deshalb wird er wohl am Sonntag bei der Meisterschafts-Generalprobe des Amateurteams sein Comeback feiern. Verteidiger Ione Cabrera musste erneut das Training abbrechen und wird deshalb von Hütter weiter geschont. Damit steht zumindest die Abwehrreihe für heute, zumal der Coach mit der Leistung seines Quartetts gegen die Vienna zufrieden war.

Ein Aufstellungspoker

Ab dem Mittelfeld aber beginnt der Aufstellungspoker. Hier lässt sich Hütter auch nicht in die Karten blicken, sondern verfolgt weiter seine Linie. Erst am Spieltag, nach dem Abschlusstraining, wird er den Kader verkünden. Klar ist hingegen die Ausrichtung für das Spiel: „Wir müssen besser nach vorne spielen und versuchen Druck zu machen. Das hat in den ersten beiden Spielen noch nicht wirklich geklappt.“ Gerade gegen ein Team wie WAC/St. Andrä, das nach Grödig (26,2) die routinierteste Mannschaft (Durchschnittsalter von 25,2 Jahren) besitzt, kann das direkte Spiel eine entscheidende „Waffe“ sein. Wichtig für Hütter ist auch das schnelle Umschalten nach Ballverlust. „Schaffen wir es, wieder rasch hinter den Ball zu kommen, dann rauben wir dem Gegner seine Stärke.“ Denn die Erinnerungen an das Konterspiel der Kärntner beim letzten Auftritt sind noch frisch. Zwar gewann Altach 3:1, doch die Gäste aus dem Lavanttal führten bis zur 70. Minute 1:0. Gut möglich also, dass Hütter in Sachen Aufstellung in die Trickkiste greift. Zum einen, um den Gegner zu überraschen, zum anderen, um neben der Berücksichtigung des Kräfteverschleißes auch genügend Alternativen auf der Bank zu haben.

 

FC Lustenau will endlich Heimsieg

Die Heimbilanz der „Blau-Weißen“ ist wahrlich nicht berauschend. In elf Matches im Reichshofstadion gelangen gerade einmal zwei Siege. Dem stehen vier Remis und fünf Niederlagen gegenüber. Aber FC-Coach Hans Kogler ist überzeugt, „dass auch diese Schwäche bald beendet wird. Wir werden zuhause wieder gewinnen. Und warum nicht heute gegen die Admira.“ Die Spielweise des Gegners sollte dem FC Lustenau entgegenkommen. Kogler: „Ich erwarte ein offenes Match. Wir werden offensiv agieren. Und die Admira wird sich auch nicht hinten reinstellen.“ Selbstvertrauen hat das Team rund um Harun Erbek und Co. nach dem Auswärtssieg in Wolfsberg sicher. Einziger Wermutstropfen: Daniel Schöpf fehlt aufgrund einer Gelbsperre. Dafür kehrt Mario Bolter wieder ins Team zurück.

 

Bei der Austria kehrt Alex Kofler ins Tor zurück

Das Verwirrspiel um die Torhüter bei Austria Lustenau geht weiter. Nach zwei Runden im Frühjahr nimmt Trainer Edi Stöhr wieder einen Torhütertausch vor. Damit kehrt Alexander Kofler ins Tor zurück und Tormanntrainer Christian Mendes muss auf der Ersatzbank Platz nehmen. Dort wird er neben einem altverdienten Spieler sitzen, denn aufgrund der Personalsorgen hat auch Manager und Amateurtrainer Daniel Ernemann die Reise in die Steiermark mitgemacht. Immerhin müssen die Grün-Weißen gleich fünf gesperrte Spieler vorgeben, zudem fehlen Krajic und De Oliveira verletzungsbedingt.

(VN)

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