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Sieben von zehn Reisebussen defekt

Sieben von zehn kontrollierten Reisebussen durften am Freitagabend nach einer Kontrolle auf der Rheintalautobahn in Vorarlberg nicht mehr weiterfahren. "Einfach extrem" seien die Mängel gewesen. 

So schilderte es Einsatzleiter Gerhard Schöfmann von der Vorarlberger Polizei. Bei einem Bus wurde ein 25 mal sieben Zentimeter großes Loch im Rahmen gefunden. Auch einem Lkw musste das Kennzeichen abgenommen werden.

Die Verkehrsabteilung des Vorarlberger Landesgendarmeriekommandos hatte bereits in den vergangenen Tagen bei einer groß angelegten Kontrolle 54 Lkw-Lenker angezeigt, deren Fahrzeuge gravierende technische Mängel aufwiesen. Bei der Reisebus-Kontrolle Freitagabend war das Ergebnis noch schlimmer: Sieben von zehn Bussen und zwei von drei Anhänger hätten in diesem Zustand nicht unterwegs sein dürfen. Sie waren allesamt mit Passagieren besetzt und in Richtung Serbien und Bosnien unterwegs.

Bei fast allen Bussen stellte ein Sachverständiger schwere Mängel an den Bremsen fest. Daneben wurden schwere Schäden am Rahmen und an den Achsen beanstandet. „In einem Fall war der Rahmen nicht nur rostig, sondern schon richtig morsch“, so Schöfmann. Die Passagiere wurden nach mehrstündiger Wartezeit von Ersatzbussen der jeweiligen Unternehmen weiter transportiert.

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