Sieben Sportler bei den Leichtathletikweltmeisterschaften in Taipeh

Schwarzach - Der Österreichische Behindertensportverband hat sieben Sportler zu den Leichtathletikweltmeisterschaften in Taipeh (Taiwan) nominiert. Bei diesen Weltmeisterschaften vom 14. bis 18. September 2007 rücken schon die Paralympics 2008 in Peking in den Mittelpunkt, gilt es doch für die meisten der Teilnehmer, Limits bzw. Quotenplätze zu bestätigen oder zu erreichen.

Österreichs Sportler zählen allesamt zur Weltspitze, Mannschaftsführer Sepp Loisinger erwartet sich „mehrere Medaillen“.

Im Hinblick auf Peking 2008 sind diese Weltmeisterschaften in Taiwan nicht ganz unproblematisch, da die Chinesen selbst aus politischen Gründen nicht antreten werden. Für die Paralympics rechnet die Sportwelt aber mit enorm starken Chinesen, die – ähnlich wie bei den Olympischen Spielen – alle Anstrengungen auf die Veranstaltung im eigenen Land ausrichten.

Österreichs Team hat zum Großteil schon A-Quoten geschafft: Für Andrea Scherney, Andreas Gratt, Georg Tischler, Tom Geierspichler und Robert Mayer dienen die Weltmeisterschaften neben der Jagd auf Medaillen auch der Formüberprüfung im Hinblick auf die Paralympics. Michael Linhart hat bislang die B-Quote für Peking erreicht. Sein Ziel lautet klar Verbesserung auf A-Quote. Günther Matzinger, der als Quereinsteiger erstmals bei einer WM antritt, hat bis dato keine internationalen Quoten vorzuweisen, er sollte aber aufgrund seines Leistungspotentials dieses „Versäumnis“ in Taipeh nachholen können.

Verletzungsbedingt nicht zu 100 % fit ist Österreichs einzige Dame im Starterfeld Andrea Scherney. Nach einer Achillessehnenoperation zu Weihnachten mit schlechtem postoperativem Verlauf erlitt die Wienerin einen Einriss der Schultersehne. Trotz der Probleme versucht Scherney zumindest im Weitsprung einen Platz für die Frauenquote im österreichischen Team (4 m sind gefordert) zu erreichen. Mit der Verteidigung des WM-Titels aus dem Vorjahr rechnet Scherney aber nicht.

Auf der Anreise nach Taipeh hatte die ÖBSV-Delegation rund 35 Stunden Zeitverzögerung wegen eines Defektes der EVAR-Maschine zu überstehen. Mannschaftsführer Loisinger hofft trotzdem, dass sich die dadurch verkürzte Gewöhnungsphase nicht auf die Leistungen der Sportler auswirkt.

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