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Sicherung der Wasserreserven

Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt werden muss. In Vorarlberg ist das seit Jahren der Grundsatz für unsere Wasserwirtschaft.

Das betonte Landeshauptmann Herbert Sausgruber am Dienstag, bei der Eröffnung des Symposiums „Internationale Wasserwirtschaft im Einzugsgebiet von Alpenrhein und Bodensee“ im Festspiel- und Kongresshaus Bregenz.

Wasser kenne keine Grenzen, deshalb sei Wasserwirtschaft eine internationale Aufgabe, bekräftigte der Landeshauptmann. Die gute internationale Zusammenarbeit sei beispielgebend für Europa, betonte Sausgruber. Am Alpenrhein (Rhein bis zum Bodensee, Anm.) am und Bodensee würden seit vielen Jahren in internationalen Kommissionen gemeinsam mit den Nachbarstaaten die anstehenden Fragen der Wasserwirtschaft erörtert: „Wir im Einzugsgebiet von Alpenrhein und Bodensee können und sollen unsere Erfolge vorzeigen. Das Niveau des Gewässerschutzes ist sehr hoch.“

Mittelpunkt des Symposiums war die neue EU-Wasserrahmenrichtlinie. Sie verlangt die „Bewirtschaftung“ der Gewässer über das gesamte Einzugsgebiet. Ziel ist die Erreichung des „guten Zustandes“ aller Gewässer bis 2015. Wasser sei ein wichtiger Energie- und Wirtschaftsfaktor in Vorarlberg. „Deswegen sind wir klar gegen die Liberalisierungsbestrebungen bei den Wasser-Dienstleistungen. Die Grundsätze der Nachhaltigkeit müssen vor allem in der Wasserwirtschaft Gültigkeit haben“, bekräftigte der Landeshauptmann.

Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Dieter Egger unterstrich, dass die EU-Wasserrahmenrichtlinie in Vorarlberg schon zu 90 Prozent umgesetzt worden sei. „Wichtig ist die Erhaltung und Verbesserung des guten Zustandes unserer Gewässer, viele Aktivitäten zur Renaturierung und Revitalisierung der Gewässer wurden getätigt.“ Egger wies auf die enge Kooperation mit den Vorarlberger Energieunternehmen (VKW, Illwerke) hin, um die Ökologie auch bei Kraftwerken voranzutreiben.

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