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Sicherheitsgipfel im Landhaus

Beim Sicherheitsgipfel im Landhaus herrschte Einvernehmen: Zwei Gendarmerie-Kurse 2004, zusätzliche Beamte im Winter, Investitionen in die Dienststellen.

Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Innenminister Ernst Strasser erläuterten im anschließenden Pressegespräch die Schwerpunkte: Zwei Gendarmerie-Ausbildungskurse im kommenden Jahr, zusätzliche Gendarmeriebeamte im Winter, Investitionen in die Dienststellen.

An dem Sicherheitsgipfel nahmen auch Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler, Sicherheitsdirektor Elmar Marent und Landesgendarmeriekommandant Manfred Bliem teil. Landeshauptmann Sausgruber zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: Die Zahl der Beamten in Vorarlberg werde aufgestockt, auch die Postenstrukturen bleiben erhalten – Sausgruber: “Wünschen kann man sich immer mehr, man muss aber auch sehen, was möglich ist”.


Innenminister Strasser umriss die Vorhaben in Vorarlberg: “Zwei Gendarmeriekurse im nächsten Jahr mit mindestens 50 Teilnehmern werden in absehbarer Zeit zur Entspannung der Personalsituation in Vorarlberg beitragen”. Darüber hinaus beenden über 40 Gendarmerieschüler ihren Kurs im kommenden Jahr. Der Innenminister sagte auch für den Winterdienst zusätzliche 17 Beamte zu – Landeshauptmann Sausgruber: “Eine weitere Aufstockung wird derzeit noch verhandelt”.

Abzuwarten bleibt noch, wie viele Zollwachebeamten zur Gendarmerie übertreten werden, diese Phase werde mit 1. Mai 2004 abgeschlossen sein, so Strasser. Neben der personellen Austockung werden auch die Gendarmerie-Dienststellen weiterentwickelt – Strasser nannte das Beispiel Bregenz.

Hohe Aufklärungsrate

Lob zollte Innenminster Strasser den Sicherheitskräften: “Vorarlberg konnte im vergangenen Jahr die Aufklärungsrate weiter steigern und ist mit einer Quote von 58,8 Prozent Europameister”. Zwar sei die Kriminalität im Steigen begriffen, gleichzeitig steige aber auch die Aufklärungsrate. Auch Landeshauptmann Saugruber beurteilte die Sicherheitslage in Vorarlberg als gut, man müsse aber gewappnet sein: Die Sicherheitsdirektion werde daher die weitere Entwicklung gemeinsam mit den Bezirkshauptmannschaften genau beobachten, so Sausgruber abschließend.

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