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Sicherheitsbericht 2004 veröffentlicht

Geringfügig mehr Anzeigen von Straftaten als 2003 und einen Rückgang bei der Aufklärungsquote. Das ist die Kernaussage des bundesweiten Sicherheitsberichtes 2004. Die Detailaussagen sind nicht immer erfreulich.

Eklatante Steigerungsraten gab es bei den angezeigten strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität. Österreichweit stieg diese Zahl gegenüber 2003 um fünf Prozent an.

In Vorarlberg gab es einen großen Zuwachs von 24,2 Prozent. Für den stellvertretenden Sicherheitsdirektor Hans-Peter Ludescher lässt sich diese Zahl unter anderem mit der größeren Bereitschaft der Opfer, eine Anzeige zu erstatten, erklären: “Gerade bei den sexuellen Übergriffen im familiären Bereich beobachten wir das”, so Ludescher.

2004 gab es in Österreich laut Sicherheitsbericht 170 Morde, um 28 mehr als 2003, was eine Steigerung um 19,7 Prozent bedeutet. 162 wurden aufgeklärt. Die Zahl der Einbrüche in Geldinstitute stieg allerdings um 142,9 Prozent an – von 49 auf 119 Fälle. Auch die Zahl der Bank- und Postraube ging nach oben, um 17,9 Prozent mehr als 2003.

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