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Sicherheit muss Vorrang haben

Ein Bus, der für 50 Sitzplätze und 45 Stehplätze zugelassen ist, kann völlig legal 142 Kinder unter 14 Jahren und eine unbeschränkte Anzahl von Kindern unter sechs Jahren transportieren.

„Damit sind die auf bestimmten Strecken massiv überfüllten Schulbusse gesetzlich gedeckt“, sagt Johannes Fenz, Präsident des Katholischen Familienverbandes, und fordert: „Die Zählregel, wonach drei Kinder unter 14 Jahren wie zwei Erwachsene gerechnet und Kinder unter sechs Jahren überhaupt nicht gezählt werden, muss umgehend geändert werden.“

Überfüllte Schulbusse und damit verbundene Drängereien beim Ein- und Aussteigen sind das Hauptproblem beim Schülertransport. Das ergab eine Umfrage zum Thema „Sicherheit in Schulbussen, die vom Katholischen Familienverband gemeinsam mit den Landesverbänden der Elternvereine im Frühjahr dieses Jahres durchgeführt wurde. Staatssekretärin Ursula Haubner hat prompt reagiert und beim Familienservice eine Gratis-Hotline eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0800 240 262 werden Beschwerden zum Thema Schülertransport entgegengenommen. Den eingegangen Beschwerden wird nachgegangen, mit den Busbetreibern Kontakt aufgenommen und Kontrollen auf Problemstrecken durchgeführt.

„Jetzt ist aber auch der Gesetzgeber am Zug, um die Sicherheit unserer Schulkinder zu gewährleisten“, so der Präsident des Katholischen Familienverbandes. Er fordert Bundesminister Hubert Gorbach auf die Initiative zu ergreifen, die Zählregel im §106 des Kraftfahrzeuggesetzes umgehend von 3:2 auf 1:1 zu ändern. (Quelle: KFÖ-Pressedienst)

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