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Sicherheit beim Dornbirner Bahnhof verbessert

Dornbirn – Bei einem kürzlich im Dornbirner Rathaus abgehaltenen "Sicherheitsgipfel" bestätigten alle anwesenden Organisationen und Einrichtungen, dass sich die Situation beim Dornbirner Bahnhof wesentlich verbessert habe. Verstärkte Polizeipräsenz, aber auch Sozialarbeit vor Ort haben Wirkung gezeigt.
Vorbericht: Brennpunkt Bahnhof Dornbirn

Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele hatte unter anderem die Polizei, die Sicherheitsdirektion, die Bezirkshauptmannschaft, die ÖBB und den Stadtbus, aber auch Vertreter der politischen Parteien und verschiedene Sozialeinrichtungen zu diesem Gespräch eingeladen. Verstärkte Anwesenheit der Exekutive, eine umfassende Videoüberwachung, private Sicherheitsdienste und laufende Sozialarbeit vor Ort haben die Situation in den vergangenen Monaten erheblich beruhigt. Mit rund 10.000 Personen, die sich täglich im Umfeld des Bahnhofs bewegen, ist die Dornbirner Mobilitätsdrehscheibe die meistfrequentierte Fläche des Landes.

Angesichts der Menschenmassen, die täglich den Bahnhof frequentieren waren die Probleme schon bisher als eher gering einzustufen. Mit dem neuen Bahnhof und Busbahnhof sowie der dabei eingerichteten Videoüberwachung konnte die Situation weiter verbessert werden. Verstärkte Polizeipräsenz aber auch Sozialarbeit vor Ort haben Wirkung gezeigt. Die Polizei spricht von einem der bestüberwachten Plätze des Landes und dass durch die gemeinsamen Bemühungen beim Bahnhof kein Sicherheitsproblem gegeben sei. Die Offene Jugendarbeit, die Drogenberatungsstelle „Ex und Hopp“ aber auch die Sozialabteilung der Stadt haben die Sozialarbeit vor Ort koordiniert. Für Randgruppen, die sich beim Bahnhof aufhalten, gibt es mit den Streetworkern eigene Anlaufstellen.

Auch von den ÖBB und vom Stadtbus bzw. Landbusbüro wird die Situation als unkritisch eingestuft. Wichtig sei die laufende Präsenz der Exekutive und die regelmäßig Reinigung der Gebäude und des Umfeldes sodass sich die Fahrgäste auch wohl fühlen können. Dies wurde in den vergangenen Monaten verstärkt. Auch der beim Bahnhof ansässige Supermarkt hat sich mit der Reduktion von Angeboten alkoholischer Getränke am umfassenden Maßnahmenpaket beteiligt. Beim Bahnhof wurde schon vor Jahren ein Alkoholverbot verordnet, das auch entsprechend beschildert ist. Probleme gibt es lediglich bei den Bustransporten zur Lustenauer Diskothek „Blaue Sau“. Hier wurde der Polizeieinsatz nochmals verstärkt.

Präsenz und Aufklärung sollen in den kommenden Monaten beibehalten und wo notwendig verstärkt werden. Die Stadt möchte über intensive Sozialarbeit verstärkt auf Problemgruppen eingehen und für mehr Sensibilität für das Bahnhofumfeld werben. Der laufende Kontakt der Exekutive mit Problemgruppen hat sich schon bisher bewährt. Wo Gespräche nichts nützen, wird konsequent durchgegriffen. In den kommenden Wochen wird eine Informationskampagne ausgearbeitet.

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