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Sicheres Licht auch ohne flächendeckendes Stromnetz

Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Fabian Scandella, Alexander Kaufmann, Klaus Luger (BG Dornbirn), Theresa Feurstein (designforum)
Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Fabian Scandella, Alexander Kaufmann, Klaus Luger (BG Dornbirn), Theresa Feurstein (designforum) ©Edith Rhomberg
Die Sieger des MWANGA Jugend-Designwettbewerbs wurden gekürt und gefeiert.
MWANGA Jugend-Designwettbewerb

Dornbirn. Die internationale Jury hat entschieden: 14 Lampen, meist in Teamarbeit entworfen und gebaut, werden in der aktuellen Ausstellung im designforum Vorarlberg präsentiert. „Insgesamt hat es für den Wettbewerb MWANGA 123 Einreichungen von Schülern und Lehrlingen gegeben“, sagte Theresa Feurstein anlässlich der Begrüßung der illustren Gästeschar, die zur Vernissage gekommen war. In der Ausstellung werden außerdem Fotos von allen weiteren 109 Entwürfen gezeigt. 15 Klassen aus acht verschiedenen Schulen Vorarlbergs und fünf private Einreichungen waren beteiligt. Feurstein machte auch neugierig darauf, wer am Ende des offiziellen Teils als einer von drei Siegern hervorgehen und Geldpreise einheimsen würde.

Sicheres Licht für alle

Am Anfang des Designwettbewerbs MWANGA stand wie immer eine Idee. MWANGA bedeutet Licht auf Kisuaheli, einer in Ostafrika verbreiteten Sprache. Vorarlberger Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren sollten sich mit dem Thema Licht auseinandersetzen und als Designer von Lampen kreativ tätig werden. Dahinter steckt allerdings noch weit mehr. „Elektrisches Licht ist in Teilen von Afrika, Lateinamerika und Asien für 1,5 Milliarden Menschen nicht verfügbar, da sie nicht ans Stromnetz angeschlossen sind“, informierte Martin Strele von der Firma Kairos die Besucher bei der Ausstellungseröffnung. „Es mag vielleicht romantisch klingen, wenn viele Menschen bei Dunkelheit auf Petroliumampen zurückgreifen müssen“, führte er weiter aus. Aber der Einsatz solcher Lampen ist nicht nur gefährlich als möglicher Brandherd, sondern auch gesundheitsschädlich durch das Einatmen von verrußter Luft.

Kairos entwickelte daher ein sicheres Licht, das LED-Modul „Sunlight“. Es ist ein Hochleistungs-LED mit hohem Wirkungsgrad und kann mit unterschiedlichen Stromquellen wie Akkus, Autobatterien, Solarpanelen, Wind- oder Wasserrädern betrieben werden, wie Strele anmerkte. Das kleine, innovative Lichtmodul wurde den Teilnehmern des Designwettbewerbs zur Verfügung gestellt. Die Aufgabenstellung für die jungen Designer war, dass für die Lampen Natur- oder Recyclingmaterialien verwendet werden und eine Bauanleitung beigestellt wird.

Die Sieger wurden gekürt und bejubelt

1. Platz: Alexander Kaufmann und Fabian Scandella vom BG Dornbirn mit WIRED LIGHT. Preisgeld 700 Euro.

2. Platz: Amanda Stumvoll und Anna Diana Mätzler vom BORG Egg mit CHOPSTICK DIAMOND. Preisgeld 500 Euro.

3. Platz: Dennis Uzundal, Markus Kaufmann, Michael Suarez, Thiemo Hofacker, Sandro Nardin von der Landesberufsschule Bregenz mit PLASTIKLAMPE. Preisgeld 400 Euro.

Die Preise wurden von den Kooperationspartnern Daniel Lechner (Zumtobel Group), Karl-Heinz Kaspar (Energieinstitut Vorarlberg) und Helmut Burtscher (Illwerke VKW) überreicht.

Ein riesiger Überraschungseffekt war, dass es am Ende auch ein Preisgeld für die anderen elf Finalisten-Teams ausgeschüttet wurde. Sie durften sich über je 127 Euro und eine LED Leuchte freuen.

Und, last but not least, ist erwähnenswert, dass die Ausstellungsarchitektur von Jugendlichen des Projekts „Ju-on-Job“ der pro mente Vorarlberg GmbH sowie der Offenen Jugendarbeit Dornbirn, Job Ahoi Design, angefertigt wurde.

AUSSTELLUNGSDAUER bis 23. Februar

designforum Vorarlberg Dornbirn,

Campus V Hintere Achmühlerstraße 1

www.designforum.at

DI-FR 8 bis 18 Uhr

SA 10 bis 16 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.sunlight-project.org

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