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Siamesische Zwillinge auf dem OP-Tisch

Zwei Wochen nach dem Tod der Siamesischen Zwillinge Bijani haben Ärzte in Singapur einen Eingriff zur Trennung zweier zusammengewachsenen Schwestern begonnen.

Die Operation an den vier Monate alten, am Rücken verbundenen Koreanerinnen Sa Rang und Ji Hye begann am Dienstagmittag (Ortszeit), wie das Raffles-Krankenhaus mitteilte. Der Eingriff könne rund zehn Stunden dauern, berichtete der Rundfunksender Radio 93,8.

Nach Berichten der Zeitung „Straits Times“ gaben die Ärzte die Überlebenschancen der Mädchen mit etwa 85 Prozent an – höher als die der am Kopf zusammengewachsenen Iranerinnen. Die Operation zur Trennung der 29-Jährigen war Anfang Juli fehlgeschlagen. Die Schwestern starben noch in der Narkose wegen hohen Blutverlusts.

Die Iranerinnen hatten eigenständige Gehirne, die aber unter derselben Schädeldecke lagen. Da sie sich auch eine wichtige Vene teilten, hatten die Ärzte von Anfang an befürchtet, dass eine oder sogar beide Frauen die Operation nicht überleben oder bleibende Schäden zurückbehalten könnten.

Die iranischen Zwillinge selbst hatten erklärt, sie wollten lieber dieses Risiko eingehen, als ihr Leben lang zusammengewachsen zu sein. Die Trennung von 18 Monate alten Zwillingen aus Nepal, die ebenfalls am Kopf zusammengewachsen waren, verlief im November 2001 erfolgreich.

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