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Sharif bietet Bhutto Bündnis an

Pakistans ehemaliger Ministerpräsident Nawaz Sharif hat seiner Erz-Rivalin Benazir Bhutto ein Bündnis zum Sturz von Staatschef Pervez Musharraf angeboten. Er sei bereit, mit der Oppositionschefin für die Rückkehr eines demokratischen Systems zusammenzuarbeiten.

Das sagte der exilierte konservative Politiker Sharif am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters am Telefon. Er hatte vor kurzem versucht, aus seinem saudiarabischen Exil nach Pakistan zurückzukehren, war von den pakistanischen Sicherheitskräften jedoch trotz einer anderslautenden Gerichtsentscheidung umgehend wieder abgeschoben worden.

Sharif und Bhutto haben sich in den 1990er Jahren an der Regierung abgewechselt, bis Musharraf 1999 mit einem Putsch die Macht an sich riss. Bhutto hatte am Montag den Abbruch ihres Dialogs mit Musharraf über eine Machtteilung verkündet. Die US-Regierung, von der Musharrafs Regime in den vergangenen sechs Jahren mit Zuwendungen von zehn Milliarden Dollar unterstützt worden ist, hatte auf eine Verständigung zwischen dem Militärmachthaber und Bhutto gesetzt. Die Ex-Premierministerin und der Staats- und Armeechef waren Ende Juli in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammengetroffen. Bhuttos Heimkehr nach achtjährigem Exil war möglich geworden, weil Musharraf die gegen sie erhobenen Korruptionsanklagen per Dekret für nichtig erklärt hatte.

Musharraf hat unterdessen um Unterstützung für seinen Führungskurs geworben. „Ich bin kein Diktator, ich will Demokratie“, sagte er am Mittwoch in einem Interview mit dem britischen Fernsehsender Sky News, das in Auszügen auf der Website des Senders veröffentlicht wurde. Der Staats- und Armeechef forderte seine Landsleute auf, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Erneut versprach Musharraf, die Parlamentswahlen wie angekündigt bis zum 9. Jänner abhalten zu lassen. Einen Rücktritt als Armeechef stellte er für die Zeit nach der Bewältigung der derzeitigen Staatskrise in Aussicht.

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