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Sex-Prozess um Top-Polizisten geht weiter

Feldkirch (VN) -  Der Ende Mai vertagte Prozess gegen einen ranghohen Mitarbeiter der Tiroler Sicherheitsdirektion (SID) am Landesgericht Feldkirch wird am 21. Juli fortgesetzt. Das geht aus dem aktuellen Prozessplan des Landesgerichts hervor, der in dieser Woche veröffentlicht wurde.
Prozess gegen ranghohen Tiroler Polizisten wegen sexueller Nötigung

Der Beamte muss sich wegen geschlechtlicher Nötigung und Amtsmissbrauchs verantworten. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem Spitzenpolizisten bis zu fünf Jahre Haft.

Video wird gezeigt

Die Verhandlung unter dem Vorsitz von Richter Peter Mück gegen den SID-Beamten war am 26. Mai unterbrochen worden, um weitere Zeugen laden zu können. Auch das Video der kontradiktorischen Einvernahme des mutmaßlichen Opfers wird dem Schöffensenat erst bei der Fortsetzung der Verhandlung gezeigt werden.

Die Anklage wirft dem Mann vor, eine Interessentin für den Polizeidienst im Sommer 2007 in seinem Büro sexuell bedrängt zu haben. Zudem hat der Spitzenpolizist – wie er am ersten Verhandlungstag vor Gericht zugab – in vier Fällen Protokolle von Testberichten von Sicherheitskontrollen am Innsbrucker Flughafen ohne Wissen der Autoren abgeändert und ans Innenministerium nach Wien geschickt.

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