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Sex mit der eigenen Tochter: Vater muss sieben Jahre ins Gefängnis

Zwei Beamte führten den Familienvater aus dem Verhandlungssaal direkt in die Justizanstalt.
Zwei Beamte führten den Familienvater aus dem Verhandlungssaal direkt in die Justizanstalt. ©VOL.AT/ Hofmeister
Feldkirch - Angeklagter wird direkt aus dem Verhandlungssaal in Untersuchungshaft abgeführt.
Bilder aus dem Gerichtssaal

Sieben Jahre Haftstrafe, so lautet das Urteil, das am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch gegen einen Familienvater ausgesprochen wurde. Der Mann wird beschuldigt, seine Tochter im Zeitraum zwischen 1992 und 1998 sexuell missbraucht zu haben. „Daran gibt es keinen Zweifel“, ist sich die Staatsanwaltschaft sicher und sieht sich im Urteil bestätigt. „Ihrer Tochter wurde die Kindheit geraubt“, erklärt Richter Peter Mück bei der Verkündung. Nur wenige Sekunden später wird der Familienvater unter Tränen von Beamten in die Justizanstalt Feldkirch geführt.    

Psychologisches Gutachten

Ein zweites psychologisches Gutachten – das erste hatte Gerichtspsychiater Reinhard Haller erstellt – kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die schrecklichen Kindheitserlebnisse der Tochter nicht erfunden, „sondern erlebnisfundiert und daher mit hoher Glaubwürdigkeit“ einzuschätzen seien. Die Übergriffe des Vaters hätten eine posttraumatische Störung zur Folge, die erst Jahre nach den Vorfällen ausgelöst wurde. Das erkläre auch die verspätete Anklage. Die schwere Traumatisierung wirkte sich laut Gutachten drastisch auf das weitere Leben der jungen Frau aus. Neben Schlaf- und Essstörungen war sie nicht mehr in der Lage, Vollzeit zu arbeiten oder sich auf eine intime Beziehung mit einem Mann einzulassen.

Bereits bei der letzten Verhandlung zeigte sich der Angeklagte teilweise geständig und gab einzelne Übergriffe zu. Ein Milderungsgrund für das Gericht, genauso wie die Tatsache, dass er sich jahrelang um seine kranke Frau kümmerte und die Taten weit zurückliegen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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