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Serbien: Festnahmen nach Mord

Die Polizei in Novi Pazar, dem Verwaltungszentrum des Sandschak im Südwesten Serbiens, hat nach dem Mord an einem Kommunalwahlkandidaten zwei Personen festgenommen.

Der Kandidat der „Liste für den Sandschak“ von Bürgermeister Sulejman Ugljanin war am Sonntagnachmittag vor einem Wahllokal im Stadtzentrum getötet worden. Einer Schießerei unter Anhängern konkurrierender Parteien war eine Schlägerei in dem Wahllokal vorausgegangen.

Die „Liste für den Sandschak“ beschuldigte die vom ehemaligen serbisch-montenegrinischen Minister für Menschen- und Minderheitenrechte Rasim Ljajic angeführte „Demokratischen Partei des Sandschak“ für die Tat. Ljajic wies dies zurück. Er wisse nicht, ob die Personen, die geschossen hätten, überhaupt Mitglieder seiner Partei seien.

Die Polizei machte zur Identität der Festgenommenen zunächst keine näheren Angaben. Nach einigen Beteiligten an der Schlägerei werde noch gefahndet, hieß es.

Der serbische Präsident Boris Tadic rief die politischen Führer in Novi Pazar nach dem Mord zur Beruhigung der Situation auf. Die vorgezogene Kommunalwahl stand im Zeichen großer Rivalitäten zwischen der „Liste“ und der „Demokratischen Partei“. Im Sandschak leben die meisten Bosniaken (Moslems) in Serbien.

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