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Seniorenbund: Informationskonferenz

Am Samstag, den 20. Mai 2006, hat in Dornbirn die dritte der bundesweiten Informationskonferenzen des Österreichischen Seniorenbundes stattgefunden.

Unter dem Vorsitz von Landesobmann LT-VPräs. a.D. Wilhelm Aberer wurde das vorläufige Diskussionspapier „Senioren. Zukunft. Leben.“ zur zukünftigen Seniorenpolitik rund 150 Funktionären und Meinungsbildnern -unter ihnen auch der Vorarlberger Landtagspräsident Gebhard Hallder sowie der Nationalratsabgeordnete a.D. Gottfried Feurstein- präsentiert und mit ihnen diskutiert.

Bis zum Sommers werden in allen Bundesländern solche Informationskonferenzen abgehalten, um die Ergebnisse der von Bundesobmann NR-Präsident Dr. Andreas Khol gegründeten „Denkwerkstatt“ zu diskutieren. Diese waren zum ersten Mal am 21. April auf dem großen österreichischen Seniorenkongress in Wien der Öffentlichkeit präsentiert worden. Für die „Denkwerkstatt“ wurden von mehr als 30 der führenden Wissenschafter und Experten Österreichs Fachbeiträge zur zukünftigen Seniorenpolitik erarbeitet. Der thematische Bogen der „Denkwerkstatt“ spannt sich von der nachhaltigen Sicherung des Pensionssystems, dem Gesundheits- und Pflegewesen, der ökosozialen Marktwirtschaft, dem Thema Sicherheit bis hin zur Bedeutung von Religion im Alter und Sexualität.

Bundesobmann Dr. Andreas Khol: „Seniorenpolitik dreht sich längst nicht mehr nur um die Pensionspolitik. In diesem Bereich hat es Österreich ja in hervorragender Weise geschafft, sich auf die demografischen Veränderungen einzustellen: Als einziges Land Europas kann Österreich die Pensionen in voller Höhe auch für die zukünftigen Generationen garantieren. Die Pensionsreform und -harmonisierung wirken: das Pensionsantrittsalter ist bereits 2005 deutlich gestiegen, und nach den jüngsten Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hat die Zahl der vorzeitigen Alterspensionen derzeit den geringsten Wert seit Oktober 1994 erreicht. Doch die demografische Veränderungen bringen eine Vielzahl an Herausforderungen mit sich: Im Grunde haben wir durch die gestiegene Lebenserwartung eine ganze Generation dazu gewonnen. Darauf muss sich die Gesellschaft aber erst einstellen. Die Seniorenpolitik braucht deshalb neue Konzepte, etwa im Bereich der Pflege, der Senioren-Bildung oder dem seniorengerechten Wohnen. Vor allem aber wollen wir als Vertreter der beiden älteren Generationen eines: Die älteren Generationen müssen auf allen Ebenen und bei allen Entscheidungen, die sie betreffen, miteinbezogen werden!“

Das starke Interesse der älteren Generationen, aktiv an der Mitgestaltung der zukünftigen Gesellschaft mitzuwirken, haben nicht zuletzt die regen Diskussionen auf den Informationskonferenzen in Eisenstadt und Graz am 5. Mai und heute in Dornbirn gezeigt. Die Ergebnisse der Diskussionen in den einzelnen Bundesländern werden Im Laufe des Sommers in das Diskussionspapier eingearbeitet. Dann soll als Ergebnis dieses Prozesses das neue Grundsatzprogramm des Österreichischen Seniorenbundes im Herbst endredigiert, und zusammen mit den detaillierten Fachbeiträgen der Teilnehmer der „Denkwerkstatt“ auch in Buchform herausgegeben werden. <(Quelle: OTS – Österreichischer Seniorenbund)

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