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Senioren zum Test?

Die zwei Geisterfahrten von Senioren innert weniger Tage haben eine Welle von Reaktionen ausgelöst. LR Rhein sprach sich dafür aus, Gesundheitstests auf freiwilliger Basis für Pensionisten anzubieten. Download

Wie diese Tests finanziert werden, müsse aber erst noch geklärt werden, Zwangstests lehne er jedenfalls ab. “Derzeit haben wir eine Initiative mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit gestartet, um einen Testservice für die Senioren anbieten zu können”, so Manfred Rein auf “VN”-Anfrage.

Gefährdung

Seit dem Jahr 2000 gibt es an Autobahnabfahrten große, gelbe Warntafeln, die Falschfahrer auf ihren Fehler hinweisen sollen. Die Tafeln haben sich laut ASFINAG gut bewährt, so genannte “Geisterfahrerkrallen”, die den Lenker zum Halt zwingen, wolle man aber nicht massenhaft einführen. Noch stellen die Gefährdung der Richtigfahrer und die Richtungserkennung für die getesteten Systeme eine Hürde dar, teilte ASFINAG-Sprecher Harald Dirnbacher mit. Die Geisterfahrerkrallen werden jedoch ständig weiterentwickelt und getestet.

Der Techniker Volker Schloms aus Frastanz hat nach einem Beinahe-Crash mit einem Geisterfahrer ein ganz einfaches Warnsystem erfunden: Rote, reflektierende Schilder, die an der Leitschiene im Abstand von ca. fünf Metern in Augenhöhe des Fahrers angebracht werden. “Die Signaleinrichtung ist so installiert, dass der richtig Fahrende nicht irritiert werden kann und Falschfahrer gewarnt werden”, so Schloms. In Vorarlberg gibt es bereits zwei “Teststrecken”: die Abfahrten Dornbirn-Süd und Nenzing. Auch in der Schweiz hat sich das Warnsystem bereits bewährt.


Was tun bei Geisterfahrer-Alarm? Sicherheitstipps des ÖAMTC zum
Download [PDF 23KB]

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