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Selbstmordanschlag auf israelischen Bus

Die Gewalt geht weiter: Ein Attentäter hat den Ansatz gezündet, als der Bus gerade eine Haltestelle angefahren habe. Zur selben Zeit explodierte in einer Schule ein Sprengsatz.

Ein Polizeisprecher erklärte, der Attentäter habe den Sprengsatz gezündet, als der Bus gerade eine Haltestelle angefahren habe. Der Attentäter selbst und eine weitere Person wurden bei dem Anschlag getötet. Zur selben Zeit explodierte in der Schule des arabischen Dorfes Zor Bahr in Ostjerusalem ein Sprengsatz. Nach palästinensischen Angaben wurden ein Lehrer und mehrere Kinder verletzt.

Zwei weitere Sprengsätze in dem arabischen Viertel Tsur Baher seien rechtzeitig entdeckt worden. Dem Bericht zufolge bekannte sich in einem Telefonat eine rechtsradikale israelische Gruppe zu dem Anschlag. Durch das Attentat sollten „die jüdischen Kinder, die durch palästinensische Terroristen getöteten wurden, gerächt werden“.

Bei ihrem Vormarsch in die Ortschaft Dora nahe Hebron im Westjordanland hatten israelische Soldaten zuvor einen palästinensischen Polizisten getötet. Zwei weitere Mitglieder der Leibwache „Force 17“ von Palästinenserpräsident Yasser Arafat seien durch israelische Schüsse verletzt worden, teilten palästinensische Sicherheitskräfte mit. Eine israelische Armeeeinheit sei in der Nacht in die autonome Ortschaft vorgedrungen.

Bei einem Feuerüberfall auf ein israelisches Auto ist am Dienstmorgen zwischen Bethlehem und Jerusalem mindestens eine Person getötet worden. Wie der israelische Rundfunk ferner mitteilte, wurde ein weiterer Mitfahrer verletzt.

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