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Selbstloser Einsatz: Ist Sven der freundlichste Ländle-Beamte?

Dornbirn - Ein Leserbrief über die außergewöhnliche Unterstützung eines ­Dornbirner Beamten führte das W&W-Team zu Sven Wayand ins ÖBB ­Reisezentrum.

Vor Kurzem erreichte das WANN & WO ein Leserbrief einer Dame aus Dornbirn. An sich nichts Ungewöhnliches, dieses Schreiben war jedoch so voller Lob, dass das W&W-Team es für notwendig befand, sich genauer mit diesen „Good News“ auseinanderzusetzen. Marlene Mathis aus Dornbirn schrieb in ihrem Mail, dass „ein unglaublich kundenfreundlicher Berater bei den ÖBB Dornbirn uns den Urlaub ‚gerettet‘ hat.“ Im angehängten Leserbrief wird klar: Der Berater heißt Sven Wayand und hat sich mit aufopferndem Einsatz darum gekümmert, dass Frau Mathis und ihre zehnjährige Enkelin einen reibungslosen ­Ferienantritt genießen konnten.

leserbrief
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Täglich ­Ausschau gehalten

Im August hatte Frau Mathis mit ihrer Enkelin eine Radreise an die Ostsee geplant. Es sollte von Dornbirn nach Bregenz, von dort aus im Anschlusszug nach Zürich und anschließend im Nachtzug weiter nach Berlin gehen. Gebucht hatte Oma Marlene die Reise im Reisezentrum in Dornbirn bei Berater Sven. „Eines Tages erfuhr ich, dass der Nachtzug von Zürich nach Berlin ersatzlos gestrichen wurde“, erzählt dieser. „Mir fiel gleich Frau Mathis ein. Ich hatte jedoch keine Informationen von ihr und konnte sie so auch nicht erreichen.“ Auch den genauen Tag der Abfahrt wusste Sven Wayand nicht mehr genau, „nur noch den Zeitpunkt und dass es an einem meiner drei freien Tage sein würde“. Anstatt die Sache auf sich beruhen zu lassen, fuhr er an jedem einzelnen Tag an den Bahnhof und hielt Ausschau. Am letzten Tag hatte er Glück: „Ich sah an einem Bahnsteig zwei Helme, einen kleinen und einen großen“, lacht der ÖBB-Berater. Tatsächlich erreichte er die Pensionistin und ihre Enkelin etwa zehn Minuten vor der Abfahrt des Zuges. Außerdem organisierte er die gesamte Umbuchung der Fahrt.

„Nicht selbstverständlich“

„Wenn Herr Wayand nicht gewesen wäre, wären wir nach Zürich gefahren, wo unsere Reise ein jähes Ende gefunden hätte“, so Marlene Mathis. „Ich weiß nicht, was wir dann gemacht hätten. Das war nicht selbstverständlich!“ Dank dem motivierten Berater konnten die Urlauber ihre Reise genießen. „Mir war es wichtig, dass die Menschen von diesem Einsatz erfahren“, so Frau Mathis abschließend. „Wenn etwas Negatives passiert, reagiert man gleich. Positives wird viel zu oft als selbstverständlich hingenommen!“

„Stolz, jemanden wie Herrn Wayand im Team zu haben“

Erwin Fink, ÖBB-Personenverkehr Serviceteam-Koordinator: „Wir können stolz sein, jemanden wie Herrn Wayand bei uns im Team zu haben. Er ist ein absolut zuverlässiger und erstklassiger Mitarbeiter und wir schätzen seine Arbeit sehr! Der Fall von Frau Mathis macht deutlich, was für einen Einsatz er sogar außerhalb seiner Arbeitszeiten für seine Kunden zeigt. Einfach top!“

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