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Seit Jänner gibt Reinhard Wohlgenannt bei der Hatler Jugend den Ton an.

Die Jugendkapelle der „Hatler Musig“ unter Reinhard Wohlgenannt sorgt stets für gute Stimmung.
Die Jugendkapelle der „Hatler Musig“ unter Reinhard Wohlgenannt sorgt stets für gute Stimmung. ©Bernhard Tost
Dornbirn (bet) Den sympathischen Musiker – der neben dem Tenorhorn noch Posaune spielt – zeichnet eine ungewöhnliche Bescheidenheit aus. Dennoch ist und bleibt er eine unbestrittene Persönlichkeit für die ganze Jugendkapelle und alle anderen Musiker.

Mit der „VN“-Heimat spricht Reinhard Wohlgenannt über seine neue Aufgabe als Kapellmeister der Jugendmusik der Musikgesellschaft Hatlerdorf.

„VN“-Heimat: Können Sie sich unseren Lesern bitte kurz vorstellen? Wohlgenannt: Hallo, ich bin Reinhard Wohlgenannt, komme aus Dornbirn und bin im Hauptberuf als Behindertenpädagoge bei der Lebenshilfe Vorarlberg tätig. Meinen ersten Unterricht auf dem Tenorhorn bekam ich in der Musikschule bei Franz Lerch. Seit 15 Jahren bin ich Mitglied bei der „Hatler Musig“. Es freut mich, dass mir vor drei Jahren die „Pumucklmusik“ des Vereins und nun die Jugendkapelle anvertraut wurden.

„VN“-Heimat: Was hat Sie dazu bewogen, die Jugendmusik der MGH zu übernehmen?

Wohlgenannt: Mein hauptsächlicher Beweggrund ist, das von mir Erlernte an die Kinder und Jugendlichen weiterzugeben, damit auch sie so viel Spaß beim Musizieren finden, wie ich es habe. Ein weiterer Aspekt ist, neben dem musikalischen auch dem sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Auftrag den die „Hatler Musig“ hat, große Aufmerksamkeit zu schenken. Diese Philosophie versuche ich an die Jugendlichen weiterzugeben.

„VN“-Heimat: Wie viele Mitglieder spielen derzeit bei der Jugendmusik? Wohlgenannt: 53 Jungmusiker. 35 „Pumuckl“-Musikanten. 24 neue Lehrlinge in 2008.

„VN“-Heimat: Können Sie die Probenarbeit mit den jugendlichen Musikern beschreiben?

Wohlgenannt: Es muss ein Miteinander sein! Der Kapellmeister trifft die Stückauswahl, die auf die Fähigkeiten der Musiker abgestimmt sein sollte, ohne dabei den kulturellen und traditionellen Auftrag des Vereins zu vergessen. „VN“-Heimat: Ihr erstes Konzert beim 50-jährigen Jubiläum der Jugendmusik war ein voller Erfolg. Wie gelang es Ihnen, das Publikum derart mitzureißen? Wohlgenannt: Mit gerade sieben intensiven Proben hatten sich die Musiker vorbereitet – eine Zeit die sich, aus meiner Sicht – gelohnt hat. Ich hoffe jedenfalls, dass wir die Erwartungen der Zuhörer erfüllen konnten. Wir haben versucht, das auch vorzuleben und zu verkörpern, was die „Hatler Musig“ ausmacht. Jeder Einzelne versucht seinen Teil zum Kollektiv beizutragen. Vielleicht liegt darin auch das Geheimnis unseres Erfolges.

 „VN“-Heimat: Gibt es Dinge, die Sie als Kapellmeister stören?

Wohlgenannt: Ja. Rücksichtslosigkeit, Unpünktlichkeit und Unaufmerksamkeit. Menschen, die sich ihrer Verantwortung als Vereinsmitglied entziehen. Stichwort: Geben und Nehmen!

 „VN“-Heimat: Was schätzen Sie an der Musik am meisten?

Wohlgenannt: Musik vermittelt, sie ist Kommunikation. Sie dringt in den Zuhörer ein und bewegt ihn . . . Musik hat etwas Universelles an sich. Musik kann auch – so meine Erfahrung – ein Mittel sein, um speziell bei Konflikten Brücken zu bauen.

„VN“-Heimat: Wie sehen Ihre Pläne mit der Jugendmusik aus? Wohlgenannt: Den gemeinsam eingeschlagenen Weg der Jugendarbeit bei der „Hatler Musig“ konsequent weitergehen. „VN-Heimat: Vielen Dank für das Gespräch.

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