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Seilbahnen in Vorarlberg schaffen 11.000 Arbeitsplätze

Mehr als 11.000 Arbeitsplätze schaffen die Vorarlberger Seilbahnen.
Mehr als 11.000 Arbeitsplätze schaffen die Vorarlberger Seilbahnen. ©VN/Steurer
Eine aktuelle Studie des Dr. Auer Instituts für Management und Marketing zeigt die Bedeutung der heimischen Seilbahnbranche. Laut Wirtschaftskammer Vorarlberg schafft die Branche 8.800 indirekte, sowie 2.800 direkte Arbeitsplätze in Vorarlberg.

Mit 8.800 indirekten und 2.800 direkten Arbeitsplätzen zählt die Vorarlberger Seilbahnbranche zu den wichtigsten Arbeitgebern im Land. Mit knapp 20 Millionen Euro Bruttolöhnen und 2,3 Millionen Euro Sozialleistungen pro Jahr für Seilbahnmitarbeiter beziffert erstmals das Dr. Auer Institut für Management und Marketing die direkte Wertschöpfung für Vorarlberger/innen.

2.800 direkte Arbeitsplätze

Viele Vorarlberger haben die Semesterferien zum Skifahren genutzt. Neben den modernen Seilbahnanlagen schätzen die Gäste auch perfekt präparierten Pisten und ein vielfältiges Gastronomieangebot. Dafür beschäftigen die 70 Seilbahnunternehmen in Vorarlberg insgesamt rund 2.800 Voll- und Teilzeitmitarbeiter im Winter. Davon sind etwa 1.680 Saisonmitarbeiter und 1.140 Ganzjahresbeschäftigte.

Von Letzteren haben mehr als zwei Drittel ihren Hauptwohnsitz und Lebensmittelpunkt in Vorarlberg, wie das Dr. Auer Institut für Management und Marketing über die Personalabteilungen der Seilbahnunternehmen deren Wertschöpfung als Arbeitgeber erhoben hat: Deren Bruttolöhne betragen in der Wintersaison über 11 Millionen Euro, die Sozialleistungen belaufen sich auf 2,3 Millionen Euro pro Jahr. Somit sind die Seilbahnbetriebe ein wichtiger Arbeitgeber für Vorarlberg.

8.800 indirekte Arbeitsplätze

„Bei dieser Studie haben wir uns auf die direkte Wertschöpfung konzentriert. Die Seilbahnwirtschaft schafft eine Vielzahl an Arbeitsplätzen für die Region und bietet Stellen in den unterschiedlichsten Bereichen – von der Pisten- und Liftwartung, über Gastronomie und Handel bis zur Organisation“, erklärt Marktforscher Dr. Wolfram Auer.

„Darüber hinaus schaffen die Vorarlberger Seilbahnbetriebe rund 8.800 indirekte Arbeitsplätze in über 40 Partner- und Lieferantenbranchen wie Gastronomie und Hotellerie, Handwerk, Bau, Agenturen und weiteren Bereichen. Das bestätigt die aktuelle Manova-Studie“, informiert Wolfgang Beck, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Seilbahnen.

Weiterbildung und ganzjährige Arbeitsplätze

Die Vorarlberger Seilbahnen investieren jedes Jahr über 265.000 Euro in Fortbildungen und Schulungen für die Beschäftigten: „Die Weiterbildung und Förderung unserer Angestellten liegt uns sehr am Herzen. Durch regelmäßige Schulungen ermöglichen wir nicht nur Aufstiegschancen, sondern sichern auch Qualität und Sicherheit in den Skigebieten“, erklärt Wolfgang Beck.

Die Wertschöpfungsstudie des Dr. Auer Instituts für Management und Marketing erfasste auch die Höhe der Bruttolöhne, die an jene Mitarbeiter mit dem Hauptwohnsitz Vorarlberg ausgezahlt werden: In der Wintersaison 2014/15 waren das mehr als elf Millionen, in der Sommersaison 2014 mehr als acht Millionen Euro.

„Viele der Vorarlberger Seilbahnen sind auch im Sommer in Betrieb. Wir bieten daher das ganze Jahr über Arbeitsplätze. Beschäftigte, die nur im Winter bei uns tätig sind, arbeiten im Sommer oft in der Land- oder Bauwirtschaft“, so Wolfgang Beck. Die Studie zur Wertschöpfung in der Region wurde im Auftrag der Vorarlberger Seilbahnen im Winter 2015/16 durchgeführt.

(red)

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