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Seestadt Bregenz: Prisma hält an Baubeginn im Herbst 2013 fest

Seestadt: Zustimmung zum neuen Konzept durch Bregenzer Stadtrat noch ausständig.
Seestadt: Zustimmung zum neuen Konzept durch Bregenzer Stadtrat noch ausständig. ©VOL.AT/ Aicher
Bregenz - Nachdem im Herbst 2011 der Baubeginn der Seestadt in Bregenz für Herbst 2012 angekündigt und im Juni letzten Jahres auf Herbst 2013 verschoben wurde, dürfte aus heutiger Sicht der Herbsttermin wahrscheinlich zu halten sein.
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Dabei ist immer noch nicht ganz klar, wie die Seestadt schlussendlich aussehen wird, hier steht die Entscheidung des Bregenzer Stadtrats noch aus. Sicher ist: Der Bau der äußeren Seestadt wird nicht zeitgleich in Angriff genommen werden.

Prisma hält an Baubeginn fest

Laut Bernhard Ölz von Prisma arbeite man intensiv daran, den geplanten Baustart einhalten zu können. „Wir halten am Zeitplan fest. Doch ich muss zugeben, dass der Baubeginn mit Herbst 2013 ein sehr ambitioniertes Ziel ist“, so Ölz. Bisher gebe es keine Gründe, von diesem Termin abzurücken, er sehe die Sache optimistisch.

Bebauungskonzept: noch keine Zustimmung 

Zwar stecken die Verantwortlichen tief in der Planung, aber Details werden nicht verraten. „Ich kann und will noch nicht mehr dazu sagen. Dafür ist es einfach noch zu früh“, erklärt Ölz. Er spricht damit das im Herbst vergangenen Jahres überarbeitete Konzept für die Bebauung des Seestadt-Areals an, welches für viel Aufregung und Kritik gesorgt hat. Ölz dazu: „Das hier Plätze und freie Räume verschwinden, stimmt nicht. Diese Befürchtungen konnten wir inzwischen Großteils zerstreuen.“

Trotzdem steht die Zustimmung zum neuen Konzept durch den Bregenzer Stadtrat noch aus. „Die Grobplanung dazu ist aber abgeschlossen“, versichert Ölz. Aktuell werde an den Feinheiten gearbeitet, wie etwa die Durchsicht der Seestadt, die Gestaltung der Häuser, die Höhenausbildung der Fassade bis hin zur Gestaltung der Fahrradabstellplätze und der Seestraße. Gute Gespräche bzw. Verhandlungen gebe es auch mit jenen Betrieben, die sich in der Seestadt ansiedeln wollen. Für Ölz steht jedenfalls fest, dass ein gemeinsamer Baustart der Seestadt und der äußeren Seestadt beziehungsweise dem Bahnhofsareal wünschenswert wäre.

Notgedrungene Schicksalsgemeinschaft

Das ist auch für Thomas Schöpf, zuständiger Projektleiter für die äußere Seestadt bei Rhomberg Bau, nachvollziehbar. Doch hier muss erst noch eine grundlegende Entscheidung bei der ÖBB und dem Land Vorarlberg fallen.

Noch offen ist nämlich die Frage, ob es einen Bahnübergang oder eine Unterführung geben wird. „Da stecken wir einfach in einer Schicksalsgemeinschaft mit Prisma. Diese Entscheidung liegt nicht bei uns und von ihr hängen auch andere, maßgebliche Schritte für die weitere Planung der äußeren Seestadt ab,“ so Schöpf. Bevor hier nicht Klarheit herrsche, könne keine verkehrstechnische Planung erfolgen. „Weiters kann man auch keine Detail-Planungen am Bahnhofsgebäude durchführen“, erklärt Schöpf ergänzend. Das wiederum führe dazu, dass auch noch keine Entscheidung bezüglich eines Kinos oder einem möglichen Hotel vorliege.

Kein gemeinsamer Baustart

Solange diese grundlegenden Details nicht geklärt und entschieden sind, kann es keinen Baustart für die äußere Seestadt geben. Den angepeilten Termin im Herbst 2013 hält Schöpf für die äußere Seestadt jedenfalls für unrealistisch. „Da noch Entscheidungen ausstehen und diese dann in die Gesamtplanung einfließen müssen, ist für uns ein Baubeginn im Herbst diesen Jahres nicht vorstellbar“, so Schöpf. Somit steht wohl heute schon fest, dass es keinen gemeinsamen Baustart der beiden Seestadtareale geben wird.

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