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Sechs Neuerungen beim neuen 10-Euro-Schein

Die Gestaltung der neuen Zehn-Euro-Note orientiert sich zu großen Teilen am Vorgänger.
Die Gestaltung der neuen Zehn-Euro-Note orientiert sich zu großen Teilen am Vorgänger. ©EPA
Ab 23. September gibt es den neuen 10-Euro-Schein. Er soll unter anderem sicherer und haltbarer sein als sein Vorgänger.
Zehner der Generation "Europa"

Im Mai 2013 hatte der neue 5-Euro-Schein Premiere, der erste einer neuen Serie. Am Montag Vormittag präsentierte die europäische Zentralbank den nächsten neuen Schein: Den Zehner. Er hat gegenüber seinem Vorgänger sechs große Neuerungen und soll am 23. September eingeführt werden.

 

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1. Neue Farben

Obwohl sich der neue 10-Euro-Schein farblich nicht allzu sehr vom alten unterscheidet, merkt man die intensiveren Farben. Sie verlaufen von orange über rot, bis hin zu rosarot.

2. Speziallackierung

Sie soll die Haltbarkeit des Scheins verlängern (bei kleinen Scheinen ein bis zwei Jahre), auch wenn sie nicht deutlich spürbar ist.

3. Sicherheitslinien mit 3D Effekt

Links und rechts sind Linien mit einem spürbaren 3D Effekt versehen, damit Fälschungen auch besser fühlbar sind.

4. Markzahl

Beim linken unteren Teil des Scheins befindet sich eine so genannte Markzahl, die beim Kippen die Farbe ändert. Je nach Haltung erscheint die Zahl Zehn von smaragdgrün bis tiefblau.

5. Wasserzeichen Europa

Es ist nun bereits der zweite Schein der neuen Europa-Serie, unter anderem gekennzeichnet mit einem Wasserzeichen an der linken Vorderseite des Scheins. Das Wasserzeichen zeigt ein Portrait einer jungen Frau. Diese stellt die griechische Sagengestalt Europa dar.

6. Hologramm mit Farbeffekten

An der rechten Seite hat der neue 10-Euro-Schein einen Silberstreifen mit einem Hologrammen, inklusive Farbeffekte. Zu sehen sind sowohl das Portrait Europas, das Motiv des Geldscheins, das Eurosymbol und die Zahl zehn.

240 Fälschungen 2013 in Vorarlberg

Die Gründe für die neuen Scheine, die im Jahrestakt eingeführt werden sollen, sind laut Armin Schneider, dem Leiter der Zweiganstalten in Tirol und Vorarlberg der Österreichischen Nationalbank eine längere Haltbarkeit und ein besserer Fälschungsschutz: “2013 gab es in Vorarlberg 240 gefälschte Euro Scheine, österreichweit 8.193. Bei Fälschern besonders beliebt sind die 20-Euro-Scheine, gefolgt von den 50ern und 100ern. Mein Tipp an alle Konsumenten: Merken sie sich zwei bis drei Sicherheitsmerkmale, um Fälschungen zu erkennen.”

Die alten Scheine werden verheizt

Die alten 10-Euro-Scheine werden schon nicht mehr produziert, denn laut Schneider sind noch genug bis zur Einführung der Neuen da. Nachdem ein Schein eine Haltbarkeit von nur ein bis zwei Jahren hat, werden sie geshreddert und verheizt: “Sie haben nämlich einen ähnlichen Heizwert wie Kohle.”

Neuer 20-Euro-Schein kommt 2015

Weil der neue 5-Euro-Schein bei der Einführung bei einigen Automaten noch für Probleme gesorgt hat, hat die Nationalbank schon im Herbst 2013 mit dem Informationsautausch begonnen: “Die Umstellung der Automaten liegt bei den Betreibern, einige haben es beim 5-Euro-Schein einfach auf die leichte Schulter genommen. Deshalb haben wir ihnen jetzt ein Jahr Vorlauftzeit gegeben. Der 20-Euro-Schein folgt dann voraussichtlich im Herbst 2015.”

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