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Sechs Kilometer mit brennender Ladung

Am Montagabend bewies ein LKW-Fahrer im Arlbergtunnel Nervenstärke. Als der Vorarlberger durch die Röhre fuhr, begann die Ladung des LKW aus unbekannter Ursache zu brennen.  Die Fahrt

Mit brennender Ladung ist am Montag gegen 19.00 Uhr ein 33-jähriger Lkw-Chauffeur durch den Arlberg-Straßentunnel gefahren. Auf dem Zugfahrzeug verstaute Bitumenbahnen hatten Feuer gefangen, woraufhin der Lastwagenlenker in einer Nische des Tunnels einen Löschversuch startete. Da er gegen die Flammen nicht ankam, setzte er die noch rund 6,5 Kilometer lange Fahrt durch den Tunnel fort. Sowohl Polizei als auch Tunnelwarte bewerteten dies als „richtig“.

Nachdem er mit seinem Schwerfahrzeug den Tunnel verlassen hatte, stellte der 33-jährige Lenker aus Bings (Bezirk Bludenz) den Lastwagen in Langen am Arlberg auf dem Vorplatz eines Unternehmens ab. Dort konnte die mit zwei Fahrzeugen und zehn Mann ausgerückte Feuerwehr Klösterle die Ladung löschen. Weshalb das Bitumen in Feuer geriet, war vorerst nicht bekannt.

„Wäre der Mann stehen geblieben und der Lkw in Vollbrand geraten, hätte es im wahrsten Sinne des Wortes brenzlig werden können“, hieß es bei der Tunnelwarte in St. Jakob am Arlberg. Es habe sich um eine mutige, für die Verkehrsteilnehmer und den Tunnel aber gute Entscheidung des 33-Jährigen gehandelt. Zum Zeitpunkt der Durchfahrt des Lkw befanden sich rund 30 Fahrzeuge in der rund 14 Kilometer langen Röhre. Die Tunneltechnik habe bestens funktioniert, wurde seitens der Tunnelwarte betont. Die starke Rauchentwicklung sei sofort bemerkt und der Tunnel automatisch gesperrt worden.

Der Chauffeur habe mit Sicherheit richtig gehandelt, kommentierte die Autobahnpolizei Bludenz das Verhalten des 33-Jährigen. „Ein Tunnelbrand hätte anders ausgehen können“, so der Auskunft gebende Polizeibeamte.

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