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Sechs Jahre Gefängnis für brutalen Überfall

Afghane wegen Messerattacke im September 2018 vor Gericht.
Afghane wegen Messerattacke im September 2018 vor Gericht. ©Eckert
Mit einem Küchenmesser hat der Angeklagte nach den gerichtlichen Feststellungen im März 2018 in Hörbranz 25 Mal auf den 41-jährigen Nigerianer eingestochen, davon 20 Mal gegen den Kopf.
Fünf Jahre Haft für schweren Raub

Von: Seff Dünser (NEUE)

Dabei wurde das Opfer glücklicherweise nur leicht verletzt. Der 23-jährige Afghane hat dem Schwarzafrikaner nach den Messerstichen 120 Euro geraubt.

Dafür wurde der unbescholtene Angeklagte im September 2018 am Landesgericht Feldkirch zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. In der Berufungsverhandlung in dieser Woche am Innsbrucker Oberlandesgericht (OLG) wurde die Haftstrafe um ein Jahr erhöht und mit sechs Jahren rechtskräftig festgesetzt. Das teilte auf Anfrage OLG-Sprecher Wigbert Zimmermann mit.

Der Schuldspruch erfolgte wegen schweren Raubes und versuchter absichtlich schwerer Körperverletzung. Der Strafrahmen betrug ein bis 15 Jahre Haft. Wegen der äußerst brutalen Vorgehensweise sei trotz der Unbescholtenheit des Angeklagten eine fünfjährige Freiheitsstrafe zu verhängen gewesen, sagte der Vorsitzende des Feldkircher Schöffensenats. Die Innsbrucker Berufungsrichter hielten die Feldkircher Strafe für nicht ausreichend. Sie gaben der Strafberufung der Staatsanwaltschaft Folge.

120 Euro Beute

Der Schuldspruch wurde bereits im Februar rechtskräftig. Denn Wiener Höchstrichter am Obersten Gerichtshof (OGH) wiesen die Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten zurück. Die Richter folgten den Angaben des Opfers. Demnach ist der Nigerianer in seinem Auto mit dem Afghanen vom Bregenzer Bahnhof nach Hörbranz zu einem Firmengelände gefahren. Dort hat der Afrikaner dem Asylwerber um zehn Euro Marihuana abgekauft. Danach hat der Afghane Geld verlangt und auf den 41-Jährigen eingestochen.

Daraufhin hat der Angeklagte laut Urteil dem Autofahrer die Geldtasche mit 20 Euro weggenommen und noch mehr Geld verlangt. Hernach hat der Afghane dem Verletzten mit weiteren Messerstichen gedroht und ihn so gezwungen, zu einer Bank zu fahren und mit der Bankomatkarte 100 Euro abzuheben. Mit 120 Euro Beute ergriff der 23-Jährige die Flucht.

(NEUE)

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