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Südafrikanische Schule soll nach Attentäter benannt werden

Eine Volksschule nahe der südafrikanischen Hafenstadt Durban soll nach Medienberichten künftig den Namen des Mannes tragen, der aus Protest gegen das ehemalige Apartheid-Regime einst einen Anschlag auf sie verübt hat.

Die Umbenennung solle an diesem Freitag erfolgen, berichtete die in Durban erscheinende Zeitung “The Mercury” (Donnerstag).

Die nahe dem Ort Amanzimtoti gelegene Lovu Primary School soll künftig nach Andrew Zondo benannt werden. Dieser war Ende 1985 zur Zeit des Apartheid-Regimes wegen zweier Bombenanschläge auf ein Einkaufszentrum sowie die Schule gehängt worden, bei denen mehrere Menschen ums Leben gekommen waren.

Der neue Name ist Teil einer umstrittenen Umbenennung von Durbans Straßen und Gebäuden, die seit Monaten zu Protestveranstaltungen mehrerer tausend Menschen geführt hat. Oberbürgermeister Obed Mlaba meinte, es sei merkwürdig, dass die Menschen die Rolle des an diesem Freitag 90 Jahre alt werdenden Nelson Mandela im Anti-Apartheid-Kampf lobten, die von Zondo jedoch verurteilen würden. Auch Zondo habe gegen die Apartheidregierung gekämpft. Der Oppositionspolitiker Roger Burrows von der Demokratischen Allianz (DA) dagegen meinte, die Umbenennung der Schule stünde dem Gedanken eines versöhnlichen Miteinanders von Schwarz und Weiß entgegen.

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