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"Süd-Tiroler Freiheit" fordert "Los von Rom"

"Los von Rom" wird jetzt auf Plakaten in Nord-, Süd- und Osttirol schon vor dem Landesfestumzug am 20. September in Innsbruck gefordert. Die Südtiroler Landtagspartei "Süd-Tiroler Freiheit" startete am Dienstag mit einer Kampagne, um die "Bevölkerung in Tirol zum Nachdenken zu bringen", wie der Landesabgeordnete Sven Knoll in Innsbruck erklärte.

Bevölkerung und auch Politiker seien viel zu wenig über die Situation in Südtirol informiert. Es müsse eine Diskussion darüber beginnen, ob es für Südtirol nicht eine Lösung geben könne, die über die Autonomie hinausgehe.

Einmal mehr forderte die Bewegung, die im Südtiroler Landtag zwei der insgesamt 35 Abgeordneten stellt, eine Volksabstimmung über die Loslösung von Italien. Man müsse sich fragen, ob Südtirol eingebettet in den italienischen Staat eine Zukunft habe. Er glaube das nicht, meinte Knoll.

Kritik kam auch an der Organisation des Festumzuges. Beim Umzug 1984 habe die gemeinsame Botschaft von Politik und Kultur noch “Ein Tirol” gelautet. Betrachte man, was davon heute noch übrig geblieben sei, falle die Bilanz traurig aus. Wenn man das Gedenkjahr feiere, müsse es auch Platz für politische Botschaften geben. “Tirol war damals geteilt und ist es noch heute”, sagte die Landtagsabgeordnete Eva Klotz. 300 Plakate sollen in Nord- und Osttirol hängen und rund 800 in Südtirol.

Der durch eine Rede von Bundespräsident Heinz Fischer und 21 Salutschüsse eingeleitete Landesfestumzug bildet am 20. September den Höhepunkt des Gedenkjahres, in dem an den 200. Jahrestag der Kämpfe der Nord- und Südtiroler unter Andreas Hofer gegen Bayern und Franzosen am Bergisel gedacht wird. Mehr als 26.000 Teilnehmer aus über 1.000 Traditionsverbänden aus dem historischen Tirol, Liechtenstein, Bayern, Belgien und den österreichischen Bundesländern werden erwartet. Allein für den Umzug wurden 1,1 Millionen Euro budgetiert.

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