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Schwung in Seestadt-Diskussion

Bregenz - "VN"-Stammtisch wirkte als Initialzündung, endlich etwas weiter zu bringen. "Es macht mir Mut, dass es für die Seestadt-Thematik ein so großes Interesse gibt", so Linhart.

“Dadurch wird eine rege Diskussion darüber geführt“, fasste Bürgermeister Markus Linhart nach rund zweieinhalb Stunden engagierter Präsentation und Diskussion zusammen.

Anliegen für viele

Dieses Interesse zeige, dass die Zukunft der Seestadt und die gesamte Stadtentwicklung vielen ein ehrliches Anliegen sei, ergänzte er im Gespräch mit den „Vorarlberger Nachrichten“.

Der „VN“-Stammtisch hat viel bewirkt, waren sich die Teilnehmer der Informationsveranstaltung einig. Vor allem die Vertreter jener Unternehmen, die auf Einladung der Stadt vor gut drei Jahren an einem „Wettbewerb der Ideen“ teilgenommen hatten, hatten viel Lob für diese Form der Diskussion über das Projekt Seestadt-Verbauung. Unabhängig davon, wer am Ende zum Zug komme, sei es wichtig, das Projekt nach jahrelangem Stillstand wieder voranzutreiben.

Die „VN“ haben in den vergangenen Tagen zwei der fünf Projekte umfassend vorgestellt. Heute stellen wir in Kurzform zwei weitere Vorschläge vor, die von der SEPA Projekt- und Entwicklungsgesellschaft, Stuttgart/Berlin präsentiert wurden. Anders als die Projekte von ZIMA und Rhomberg/Schertler setzt SEPA auf intensive Vernetzung mit dem Umfeld.

Dabei wird u. a. eine Teilung der Verbauung mit einer Passage vorgeschlagen. Ebenso gleich zwei Übergänge zu den Seeanlagen mit Auf- und Abgängen zu den Geleisen.

Dipl.-Ing. Architekt Thomas Weinig: „Wir haben diese Überlegungen auch im Hinblick auf eine Erweiterung auf das Bahnhofsareal, das ja zu dem Zeitpunkt noch nicht verfügbar war, angestellt. Die Durchlässigkeit von der bestehenden Fußgängerzone über die Seestadt bis zum Bahnhof und mittelfristig auch darüber hinaus ist ein wesentlicher Grundsatz unseres Konzepts. Ebenso die starke Vernetzung mit den Seeanlagen und dem Festspielbezirk.“

Für Ing. Mag. Bernhard Seelig von der Innsbrucker BOE Baumanagement Gesellschaft stehen andere Prioritäten im Vordergrund.

200-Betten-Hotel

Er entwickelt ein Projekt, das ein repräsentatives Hotel mit etwa 100 Zimmern/200 Betten dem heutigen Bahnhof gegenüberstellt. Auch nimmt BOE die Idee der Kulturbrücke von Rudolf Prohazka auf und plant ebenfalls eine starke Bindung mit dem Festspielbezirk. Auf der gegenüberliegenden Seite an der Montfortstraße sieht BOE den ebenso futuristisch anmutenden Haupteingang zum Einkaufszentrum vor.

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