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Schwerverkehr verstärkt kontrollieren

"VN"-Interview mit Peter Ritter, Leiter der Autobahn- gendarmerie Bludenz. Die Bilanz des vergangenen Jahres: 3500 Organmandate, 4000 Strafanzeigen und 200 Unfälle.

„Verstärkt den Schwerverkehr kontrollieren“, definiert er als vorrangiges Ziel der Zukunft. Gerade auch im Hinblick auf ihr Revierabschnitt, den Arlbergtunnel. „Denn“, zitiert Ritter – Chef der Autobahngendarmerie Bludenz – den Bludenzer Bezirkshauptmann, „die Frage ist nicht ob, sondern wann es zu einem Lkw-Unfall im Tunnel kommt.“


„VN“: Sie leiten seit fünf Jahren die Autobahngendarmerie Bludenz. Ihre schrecklichsten Erlebnisse?

Ritter: Sicherlich zählen dazu die Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt oder gar getötet werden. Der Unfall vom vergangenen Dezember bei dem fünf Menschen starben, war nicht nur der schwerste, sondern auch furchtbarste.


„VN“: Der Geschwindigkeitsrekord?

Ritter: Ein Autofahrer, der auf der Autobahn mit 212 Kilometer pro Stunde unterwegs war.


„VN“: Verhalten sich Menschen zweierlei Nationalitäten auch verschieden?

Ritter: Generell schon. Ein Holländer hat beispielsweise ein sehr starkes Rechtsbewusstsein, verlangt den letzten Beweis. Der Schweizer zahlt ohne Widerrede, der Italiener reagiert temperamentvoll, eben wie ein Südländer. Engländer aber auch Amerikaner sind absolut korrekt. Der Deutsche begegnet einem unter dem Motto ‚ich bin doch eigentlich einer von euch’ und probiert’s mit die Kameradschaftsmasche.


„VN“: Worin bestehen die größten Gefahren?


Ritter: Klarerweise zählen dazu die zu hohen Geschwindigkeiten und riskante Überholmanöver. Vor allem aber sind es übermüdete Fernfahrer. Die stehen oft unter enormen Zeitdruck, halten demzufolge ihre Ruhezeiten nicht ein. Gerade darum, verstärken wir die Schwerverkehrkontrollen.



Autobahngendarmerie Bludenz

Abteilung: Außenstelle der Landes-Verkehrsabteilung
Gründung: 1981
Leiter: Kontrollinspektor Peter Ritter
Dienstposten: 23
Besetzte Stellen: 19 – jeweils drei Beamte im 12-Stunden-Dienst
Zuständigkeitsbereich: Autobahn und Schnellstraße im Bereich Ambergtunnel Süd bis St. Jakob i. T. – 58,4 Kilometer bzw. 50 Meter rechts und links davon
Aufgaben: Sicherheit, Aufrechterhaltung und Flüssigkeit des Verkehrs, Verkehrs-, Schwerverkehrs- und Schengenkontrollen, Verkehrsunfälle
Fuhrpark: 3 Pkw, 1 Kleinbus, 1 mobile Kontrollstation, 2 Motorräder

Fahrzeug-Ausrüstung: Schutzwesten, Alkomat, Fotokoffer, Kopierer, Überkopfwegweiser, Kopierer, Lampen, Funkgerät, Kreditkartengerät.

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