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Schwere Kämpfe in Mogadischu

Bei schweren Kämpfen zwischen islamischen Rebellen und Regierungssoldaten im Norden der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Sonntagabend fünf Kinder getötet worden. Die Schüler einer Koranschule hatten versucht, aus dem Kampfgebiet zu fliehen, als die Rebellen eine äthiopische Militärbasis angriffen.

Bei einem anderen Zwischenfall wurden zwei Jugendliche getötet, als eine Granate auf dem Fußballplatz explodierte.

Ein Sprecher der radikalislamischen Al Shabab Milizen berichtete am Montag, die Rebellen hätten bei den Kämpfen am Sonntagabend neun Soldaten getötet und mehrere verwundet. In der zentralsomalischen Shabelle-Region griffen die Rebellen zudem einen Konvoi von Rekruten an, die unterwegs nach Mogadischu waren. Nach Angaben eines Armeesprechers wurden bei dem Zwischenfall zwölf Rebellen getötet. Unter den getöteten Islamisten seien auch ein Iraker und ein Pakistani.

Die islamischen Rebellen führen seit dem Sturz der Union der Islamischen Gerichte Anfang 2007 einen Guerillakrieg gegen die Truppen der Übergangsregierung und ihre äthiopischen Verbündeten. Hunderttausende sind seit Beginn der Kämpfe aus Mogadischu geflohen. In den vergangenen Monaten wurden zudem verstärkt Mitarbeiter von Hilfsorganisationen angegriffen oder entführt.

Angesichts der angespannten Sicherheitslage, die eine Versorgung der Flüchtlinge erschwert, und einer seit Wochen andauernden Dürre warnen Hilfsorganisationen und UNO vor einer humanitären Katastrophe in dem Krisenstaat am Horn von Afrika, der seit 1991 keine stabile Regierung hatte.

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