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Schwere Geschütze im Streit Silvretta Montafon-Illwerke Tourismus

Zoff im Montafon.
Zoff im Montafon. ©VOL.AT
Schwere Geschütze fährt die Silvretta Montafon in der verbalen Auseinandersetzung mit Illwerke Tourismus auf. Geschäftsführer Georg Hoblik wirft den Illwerken Zynismus vor und stellt sogar Datenklau in den Raum.
“Eiszeit” im Montafoner Liftpool

Bei einer Pressekonferenz am Dienstagmorgen räumte Hoblik zwar Unregelmäßigkeiten in der Poolabrechnung ein. Ein Mitarbeiter habe während der Wintersaison 2009/2010 und noch bis Februar 2011 Freisaisonkarten falsch gestempelt, sei dann aber fristlos entlassen worden. Gleichzeitig frage man sich, “wie andere Bergbahnen ohne Verletzung der Datenschutzgesetze zu diesen Daten kommen konnten.” Ausschließlich Systemadministrator und Montafon Tourismus GmbH hätten Zugriff darauf gehabt.

Ursprung des Datenlecks unbekannt

Gegen wen sich dieser indirekte Vorwurf des Datenklaus richtet,  will man bei Silvretta Montafon freilich nicht preisgeben. Fest steht: Illwerke-Tourismus Geschäftsführer Werner Netzer hatte am Montag die weitere Zusammenarbeit mit der Silvretta Montafon genau wegen dieser Unregelmäßigkeiten in Frage gestellt. Illwerke Tourismus und Gargellen sind gemeinsam mit 25 Prozent am Montafoner “Skipool” beteiligt, die Silvretta Montafon kommt auf 75 Prozent. Der Pool ermöglicht Skitouristen, alle Lifte in der Region mit einer Karte zu benutzen. 

Hoblik spricht von Zynismus

Scharfe Kritik hatte Netzer auch an Überlegungen der Silvretta Montafon geübt, sich bis Ende April aus dem Montafoner Bergbahnpool zurückzuziehen zu wollen. Hoblik dazu: “Die gestrige Aussendung der Illwerke wirkt zynisch, wenn man bedenkt, dass diese Gesellschaft schon seit Monaten über einen Ausstieg aus dem Bergbahnpool und über eine Neuorientierung in Richtung „3 Täler-Pass“ nachdenkt.” Aber auch Montafon Tourismus nahm Hoblik ins Visier. Deren Geschäftsführung habe im Dezember 2012 mehr als 600.000 Gelder des Pools “ohne Beschluss zum Vorteil von Golm, Gargellen und Kristberg und zum Nachteil der Silvretta Montafon ausbezahlt.”

Kartenpreise 2013/2014 stehen

Die verbalen Attacken kommen wenig überraschend: Schon seit Monaten tobt hinter den Kulissen ein Streit zwischen den Montafoner Seilbahnbetreibern. Stein das Anstoßes waren in der Vergangenheit vor allem die Abrechnungsmodalitäten. Trotzdem ist es am Dienstavormittag gelungen, sich auf Kartenpreise für die Wintersaison 2013/2014 zu einigen. Auch die Offenlegung der Daten zu allen Freikarten wurde beschlossen. Der Montafoner Skipool dürfte zumindest für die nächste Saison gerettet sein. (MST)

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