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Schwer angesagt

Grüne Ansichten, tiefe Einblicke, Vintage-Charme und coole Kunstfiguren – das sind die Zutaten für tickende Begleiter, an denen diese Saison kein Weg vorbeiführt und die für einen Wow-Effekt sorgen. 
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Grün, grün, grün sind alle meine Uhren, könnte es heißen. Die Farbe Grün liegt auch in diesem Jahr wieder voll im Trend und hat sich sogar noch „ausgewachsen“. Nur das Thema kann von Marke zu Marke variieren. Das Spektrum reicht von Smaragd- über Oliv- bis hin zu Moosgrün oder Military. Einige Beispiele gefällig? Die Omega Aqua Terra 150M Co Axial Master Chronometer fasziniert durch ihr grünes, sonnengebürstetes Zifferblatt. Dieses zeichnet sich durch ein horizontales Teakholzmuster aus, das von den Holzdecks der Luxus-Segelboote inspiriert ist.

Bei Rado sind gleich mehrere Modelle in der Farbe der Hoffnung gestaltet. Besonders schön ist die Golden Horse: „Angelehnt an das Modell von 1957, überzeugt der Zeitmesser im angesagten Retro-Look durch sein leistungsstarkes Automatikkaliber mit 80 Stunden Gangreserve“, weiß Eva Molnar-Thielmann, Juwelier O. Rein Dornbirn – nicht zu vergessen die zwei goldigen Seepferdchen, die auf dem satten Grün des Zifferblatts ein Tête-à-Tête vollführen. Mit einem besonders tiefgründigen Grünton wartet der IWC Portugieser Chronograph Referenz 371615 auf. Die klassische Uhrenschönheit begeistert durch ihre zeitlose Ästhetik in Kombination aus silbernem Edelstahlgehäuse, weißvergoldeten Zeigern und Indizes und einer fast psychedelischen Grün-Nuance.

Tiefe Einblicke.

Skelettuhren hatten schon immer ihren Platz unter Liebhabern, gelten sie doch als hohe Kunst der Uhrmacherei, da sie die faszinierende technische Meisterleistung sichtbar werden lassen. Diese Saison erreicht das Spiel mit der Transparenz einen neuen Level: Ob vollständig skelettiert oder mit Teilausschnitten – kunstvolle „Cut outs“ aus dem Zifferblatt ermöglichen bei verschiedenen Zeitmessern den Blick auf das Innenleben der Uhr, wie bei der Tissot Chemin des Tourelles Squelette Mechanical. Bei diesem Modell mit Sichtboden verbindet sich das Moderne mit dem exakten Handwerk und zeigt sich in dem von einem Rad inspirierten Design sowie dem mechanischen skelettierten Uhrwerk mit Handaufzug, das durch das Zifferblatt zu sehen ist.

Die Hamilton Jazzmaster Open Heart gibt dagegen nur durch einen raffinierten Teilausschnitt den Blick auf ihr Automatik­kaliber mit 80 Stunden Gangreserve frei – designmäßig eine einzigartige Architektur aus Zifferblatt und Uhrwerk. Erwähnenswert ist auch die Glashütte Original PanoMaticInverse: Ihre außergewöhnliche Konstruktion wurde erst durch die inverse, also umgekehrte Lagerung von verschiedenen Komponenten wie Schraubenunruh und Dreiviertelplatine möglich, die sonst nur durch den Glasboden zu bewundern sind.

Oldies but Goldies.

Viele Uhrenmarken lassen sich von ihrer Vergangenheit inspirieren und präsentieren neue Zeitmesser im Vintage-Design – ein Trend, der schon eine ganze Weile extrem angesagt ist. Als Vorlage dienen meist Modelle, die eine besondere historische Bedeutung erlangt haben oder eine interessante Geschichte erzählen können. Die aktuellen Uhren interpretieren den Look „vergangener Tage“ neu, verfügen aber auch über modernste Technik wie die Certina DS Chrono Automatic. Das Design der Uhr geht auf ein Modell Ende der 40er-Jahre zurück. „Während äußerlich die Ähnlichkeiten mit dem Zeitmesser aus der Vergangenheit auf der Hand liegen, präsentiert sich das Innenleben fortschrittlich. Im Herzen des Automatikkalibers schlägt eine hochmoderne Silizium-Spiralfeder, die besonders gleichmäßig schwingt und unbeeindruckt von Temperaturschwankungen und Magnetfeldern bleibt“, erklärt Peter Jochum, Uhren Schmuck Jochum Dornbirn. 

Retro-Design und neueste Technik verbinden sich auch in der Longines Flagship Heritage, die einem Modell aus den 50er-Jahren nachempfunden ist. Der verschraubte Boden zeichnet sich durch eine Prägung mit blauer Emaille aus, die das Wahrzeichen der Kollektion, ein goldfarbenes Segelschiff, zeigt. Besonders schick: Sowohl das Zifferblatt mit seinen roségoldfarbenen Zeigern und aufgesetzten Stabindizes, als auch das Lederarmband sind in Schwarz gehalten. 

Die Chopard Alpine Eagle ist eine hochmoderne Neuinterpretation des Modells St. Moritz, der ersten 1980 von Karl-Friedrich Scheufele, dem heutigen Co-Präsidenten von Chopard, entwor­fenen Uhr, die letztes Jahr erstmals lanciert wurde. Diese Saison wird die Linie durch einen Chronographen mit Flyback-Funktion in einem neuen Gehäuse mit 44 mm Durchmesser ergänzt. Die mit integriertem Metallarmband ausgestattete Alpine Eagle XL Chrono ist von der Kraft des Adlers und der Schönheit der Alpen inspiriert.

Illustrationen und Kunstfiguren.

Dann gibt es noch Zeitmesser, die sind mehr als Trend – sie sind einfach nur cool, weil sie die fantasievolle Brücke zu unvergesslichen literarischen Figuren und Geschichten schlagen, in diesem Fall zu einem Beagle namens Snoopy. Genau, zum Hund der Peanuts. Wie es dazu kam, ist schnell erzählt: Als im Jahr 1970 die Apollo-13-Mission in Not geriet, waren es die Omega Speedmaster Uhren der Astronauten, die maßgeblich mit zur Rettung der Raumfähre beitrugen. Als Anerkennung erhielt der Schweizer Uhrenhersteller vor genau 50 Jahren dafür den „Silver Snoopy Award“. Daran erinnert nun ein neues Uhrenmodell: die Omega Silver Snoopy Award 50th Anniversary. Auf der Gehäuserückseite zeigt ein magischer Zeiger einen animierten Snoopy in seinem Kommando-/Servicemodul, der sich bei aktivierter Chronographenfunktion dreht. Auch vorne darf der Beagle natürlich nicht fehlen und zeigt sich auf dem silberfarbenen Zifferblatt als cooler Astronautenhund.

Apropos Reise ins Weltall: Die Pilot’s Watch Chronograph Le Petit Prince knüpft das Band zu Antoine de Saint-Exupérys Erzählung „Der Kleine Prinz“, der auf der Suche nach Freunden die sieben Planeten bereist. Als Hommage an diese wunder­volle Erzählung kreiert IWC seit 2013 in Zusammenarbeit mit den Nachfahren von Antoine de Saint-Exupéry exklusive Sondereditionen in der Fliegeruhren-Kollektion. Typisch für diese Uhren ist das tiefblaue Zifferblatt wie bei der aktuellen Pilot’s Watch Chronograph Edition „Le Petit Prince“, die über das Chronographenwerk Kaliber 79320 verfügt, das Stopp- und Additionszeitmessungen bis zu 12 Stunden ermöglicht und durch ein Weicheisen-Innengehäuse optimal gegen die äußere Einwirkung von Magnetfeldern abgeschirmt ist. Die Fliegeruhr trägt auf der Rückseite eine Gravur, die den kleinen Prinzen mit Mantel und Degen zeigt.

Schauen wir in die dunklen Weiten des Weltalls, kündigt sich schon der nächste Trend an: Zeitmesser mit schwarzen Zifferblättern und schwarzen Armbändern. Das Ganze geht zwar etwas auf Kosten der Ablesbarkeit, ist aber, was die Designcodes anbelangt, unheimlich geheimnisvoll.

Einfach wundervoll


Dann gibt es noch Zeitmesser, die sind mehr als Trend – sie sind einfach nur cool, weil sie die fantasievolle Brücke zu unvergesslichen literarischen Figuren und Geschichten schlagen, in diesem Fall zu einem Beagle namens Snoopy.

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