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Schwellenstaaten suchen gemeinsame Haltung für Weltfinanzgipfel

Finanzminister und Zentralbanker der führenden Schwellenländer stimmen an diesem Wochenende in der brasilianischen Wirtschaftsmetropole Sao Paulo ihre Positionen für den geplanten Weltfinanzgipfel ab.

Bei dem dreitägigen Treffen wollten sie von Freitag an darüber beraten, wie aufstrebende Wirtschaftsmächte wie die sogenannten Bric-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China mehr Einfluss in der künftigen globalen Finanzarchitektur bekommen könnten. Die Vorschläge sollen in den G-20-Gipfel in Washington in der kommenden Woche einfließen.

Gastgeber Brasilien will sich für eine stärkere Rolle der G-20-Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer in multilateralen Institutionen wie Weltbank und Internationalem Währungsfonds einsetzen. Außerdem plädiert das lateinamerikanische Land für eine Erweiterung der G-8 und höhere Staatsausgaben zur Ankurbelung der Weltwirtschaft.
Allerdings könnten unterschiedliche Interessen der Bric-Staaten die Suche nach einer gemeinsamen Haltung erschweren. So hat Russland als G-8-Mitglied wenig Interesse daran, seinen eigenen Einfluss durch eine Vergrößerung dieses Forums zu schmälern. Eine Schlüsselrolle bei den Beratungen wird China mit seinen Währungsreserven von fast 2 Bill. Dollar (1,6 Bill. Euro) zugeschrieben.

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