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Schweineseuche im Appenzell: Landesveterinär gibt Entwarnung

Schweineseuche: Entwarnung vom Landesveterinär.
Schweineseuche: Entwarnung vom Landesveterinär. ©VOL.AT/Steurer
Bregenz/Appenzell - Nachdem gestern in Appenzell-Innerrhoden 1200 Schweine von den Schweizer Behörden notgeschlachtet werden mussten, gibt nun Landesveterinär Norbert Greber gegenüber VOL.AT Entwarnung.
Appenzell: 1200 Schweine getötet

„Beim sogenannten PRRS-Virus handelt es sich um eine eigenständige Viruserkrankung, die nichts mit der klassischen Schweinepest zu tun hat“, erläutert Greber. PRRS komme weltweit vor. „In Österreich nehmen wir an, dass 60 Prozent der Zuchtbetriebe schon einmal Viruskontakt gehabt. Das heißt aber nicht gleichzeitig, dass in diesen Betrieben Krankheitsfälle vorkommen“, so Greber. Nur die Schweiz gelte in Sachen PRRS als Insel der Seligen und somit als PRRS frei. „Und die Schweiz möchte das offenbar auch gerne bleiben – das ist aber ein nationales Programm unserer Nachbarn“, sagt Greber.

Seit einer Woche herrscht jenseits des Rheins große Sorge in Sachen Tiergesundheit: Es wurde bekannt, dass das Virus PRRS, das bei Schweinen Erkrankungen der Atemwegs- und Fortpflanzungsorgane verursacht, erstmals in der Schweiz aufgetaucht ist. Das Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) gab jedenfalls Entwarnung: Das rechtzeitige Schlachten der Sauen konnte eine Virus-Ausbreitung anscheinend verhindern. Die Untersuchungen würden aber weitergeführt.

Eingeschleppt wurde das Virus offenbar durch kontaminierte Ebersperma-Lieferungen aus einer deutschen Zuchtstation. 27 Zuchtbetriebe in der Schweiz wurden untersucht.

(Mit Material von SDA)

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