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"Schwarzhandel" mit Public Viewing-Tickets in Bregenz

Bregenz - VOL-Exklusiv: Sie sind heiß begehrt, die Tickets für das Public Viewing auf der Seebühne in Bregenz. Der "Schwarzhandel" mit den Karten blüht – und ist völlig legal. Interview mit zwei Fans 

Bis zu 25 Euro sind Besucher bereit zu bezahlen, um die EM-Spiele auf Großleinwand auf der Seebühne zu verfolgen. Der Normalpreis liegt bei EUR 6,50. „Wir sind von Norddeutschland nach Bregenz gekommen um Urlaub zu machen. Natürlich wollen wir uns das Public Viewing auf der Seebühne nicht entgehen lassen. Und da alle restlichen Spiele bereits ausverkauft sind, sind wir froh wenn wir wenigstens noch auf dem so genannten Schwarzmarkt an Tickets kommen“, so ein deutscher Feriengast gegenüber VOL Live.

Ein schlechtes Gewissen braucht dabei weder Käufer noch Verkäufer haben – Der Handel mit den Public Viewing-Karten ist legal. Das bestätigt auch der Veranstalter: „Die Eintrittskarten sind übertragbar. Und wenn jemand ein Ticket käuflich erstanden hat, steht es ihm frei was er damit macht“, so Christian Speckle vom Festspielhaus Bregenz. Oft ist auch gar nicht reine Geschäftemacherei der Hintergrund des Handels. „Viele deutsche Gäste haben die Karten bereits vor der EM gekauft und mit einem Gruppensieg ihrer Mannschaft gerechnet. Da die Deutschen aber Gruppenzweiter wurden, haben sie im Viertelfinale an einem anderen Tag als von vielen erwartet gespielt. Die betroffenen Fans wollten dann natürlich ihre Tickets loswerden und waren froh, wenn sie Abnehmer dafür fanden“, erklärt Speckle. Er spricht dabei auch nicht von einem „Schwarzhandel“ sondern bevorzugt die Bezeichnung „Ticket-Tausch-Börse“.

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