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Schutzwald im Mittelpunkt

Exkursion des Waldvereins - bei diesem Wetter ein Genuss.
Exkursion des Waldvereins - bei diesem Wetter ein Genuss. ©Margarethe Ruff
Waldverein lud zur Waldbegehung am Schwarzenberg.
Waldbegehung am Schwarzenberg

Zahlreiche Interessierte nutzten an diesem traumhaft schönen Freitagnachmittag das Angebot des Hohenemser Waldvereins, sich vor Ort über das flächenwirtschaftliche Projekt am Schwarzenberg zu informieren. „Ich will schauen wo das Geld hingeht, mir die Schutzmaßnahmen ansehen“, so Lehrer Johannes Eisenhofer. Waldvereinsobmann Michael Broger
begrüßte die politischen Vertreter Umweltstadtrat und Jäger Kurt Raos, StR Karl Dobler, StR Bernhard Amann und Dr. Arnulf Häfele und die Referenten DI Wilfried Küng (Leiter Forstabteilung BH), DI Gerhard Prenner, und Jürgen Schwendinger (Lawinenbachverbauung), Bezirks- bzw. Stadtförster Markus Casagrande, Peter Vogel und Helmut Kathan, Anton Aberer und Hans Kohler von der Jägerschaft sowie Mag. Walter Amann (Vorarlberger Waldverein), die Mitglieder des Umweltausschusses und Vereinsmitglieder.

Wie DI Wilfried Küng ausführte, hat der Wald in diesem Gebiet nicht nur Nutz- sondern hauptsächlich Schutzfunktion, auch Quellschutz. In den 90er Jahren gab es einen großen Windwurf und Borkenkäferbefall. So begann 1994 ein gemeinschaftliches Projekt zwischen Wildbach- und Lawinenverbauung (technische Maßnahmen und Forst (biologische) auf einer Fläche von 221 ha. Projektziel: Ein ökologisches System zu schaffen, welches langfristig vor Lawinen, Muren und Steinschlag schützt, im Einzugsgebiet der Lediquelle einen stabilen Bewuchs und ein gefälliges Waldbild in einem Naherholungsgebiet wieder herzustellen. Projektzeitraum 30 Jahre. Die bisherige Bilanz ist eindrucksvoll: 260 ha Wegbauten, Erschließungen, Schutzmaßnahmen. 2,6 Mio Euro wurden bisher investiert, damit die Hohenemser Bevölkerung ruhig schlafen kann.

Davon bezahlt der Bund 72%, das Land 18% und die Stadt Hohenems 10%. Für den Quellschutz sei Wald die beste Vegetationsform, so DI Küng und DI Prenner fügt hinzu, technische Schutzmaßnahmen kosten 100 Mal mehr als wenn man einen Wald aufkommen lässt, der mit den Jahren dieselbe Schutzfunktion erfüllt. 200 Liter Wasser pro m² könne ein Waldboden speichern. Die Referenten verweisen auf die gute Zusammenarbeit mit der Jägerschaft. Dank der Wildfreihaltung in diesem Gebiet sei eine gesicherte und schnelle Verjüngung des Waldes möglich und damit werde auch Projektgeld gespart. Über die Erfrischungen, von Gabi Mathis persönlich zum Besichtigungsort gebracht, freuten sich die durstigen Wanderer.

Weitere Veranstaltungen des Waldvereins in diesem Jahr:
Laubholzpflege im Mischwald mit DI Johannes Enzenhofer am Freitag,
21.9.2012, 13.30 Uhr Parkplatz Kreiers Alp. 

Herbstausflug zum Lawinenmuseum in Blons mit Hock in der Propstei St. Gerold,
14.10.2012, 13 Uhr Postparkplatz.  

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