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Schutz hat oberste Priorität

Im Vorfeld des Weltnichtrauchertages (31. Mai) hielt Gesundheitsministerin Kdolsky am Mittwoch, fest, dass der Schutz von Nichtraucherinnen und Nichtrauchern oberste Priorität hat.

Gleichzeitig möchte ich aber auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu bewegen, gar nicht erst mit dem Rauchen zu beginnen bzw. mit dem Rauchen aufzuhören“. Maßnahmen zur Eindämmung des Rauchens und zum Schutz vor den gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Tabakrauchs hätten in den letzten Jahren nicht nur in Österreich, sondern auch international und auf Ebene der EU einen zunehmend höheren Stellenwert auf der Agenda der Gesundheitspolitik.

Kdolsky wies erneut darauf hin, dass in Österreich, im Bemühen um die Verbesserung des Nichtraucherschutzes, bereits im Rahmen der Tabakgesetznovelle mit Wirkung vom 1. Jänner 2005 ein generelles Rauchverbot in Räumen öffentlicher Orte eingeführt wurde. “Österreich nimmt damit eine Vorreiterrolle in Europa ein und hat ein generelles Rauchverbot schon längst eingeführt, während ähnliche Regelungen in anderen Ländern erst jetzt zur Diskussion stehen.“

Zum Nichtraucherschutz in der Gastronomie hielt die Gesundheitsministerin fest, dass die vereinbarte freiwillige Umsetzung des Nichtraucherschutzes nicht den gewünschten Erfolg gebracht habe. „Deshalb werde ich, wie im Regierungsprogramm vorgesehen, die nächsten notwendigen Schritte zur Maximierung des Nichtraucherschutzes in Österreich setzen und zügig klare gesetzliche Regelungen schaffen“, so Kdolsky. Ziel sei ein In-Kraft-Treten der gesetzlichen Regelung mit 1.1.2008. „Selbstverständlich werden wir bis dahin noch viele konstruktive Gespräche mit allen Beteiligten aus Gastronomie, Wirtschaft und Politik sowie mit Vertretern von Nichtraucherinitiativen führen.“

Abschließend hielt Gesundheitsministerin Kdolsky fest, dass es ihr um ein friedliches Nebeneinander von Nichtrauchern und Rauchern gehe. „Das Ziel ist klar: In Zukunft soll es die Regel sein, in ein Nichtraucher-Lokal zu gehen und dabei die Möglichkeit zu haben, auch in einem abgetrennten Raucherbereich konsumieren zu können. Mit dieser Maßnahme wäre ein maximaler und auch notwendiger Schutz von Nichtrauchern und vor allem Kindern sichergestellt, ohne dabei Raucher zu diskriminieren.“

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